Ein bedeutender Meilenstein für die Pflegewissenschaft in Deutschland ist erreicht: Erstmals wurde die Disziplin ausdrücklich in die Fächerstruktur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen. Damit erfährt die Pflegewissenschaft eine Würdigung durch die maßgebliche Organisation der Forschungsförderung in Deutschland als eigenständige wissenschaftliche Disziplin.
Diese Entscheidung der DFG ist ein Erfolg für die Vertreter:innen der Pflegewissenschaft. Sie anerkennt die kontinuierliche Aufbauarbeit der vielen pflegewissenschaftlichen Arbeitsgruppen in Deutschland in den letzten Jahren und die Mühen, DFG-Anträge zu stellen und zu verteidigen. Auch die Aktivitäten der DGP haben hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet.
„Die Setzung der Pflegewissenschaft in der DFG-Fächerstruktur hat das Potenzial, der Disziplin einen produktiven Schub zu verleihen, noch besser DFG-antragsfähig zu werden und an den Förderformaten mit einem relevanten Antragsaufkommen zu partizipieren“, so Gabriele Meyer, Vorstandsmitglied der DGP und DFG-Fachkollegiatin in zweiter Amtszeit. „Jetzt kommt es darauf an, gute Kandidat:innen der Pflegewissenschaft für die nächste Wahl des DFG-Fachkollegiums ins Rennen zu schicken.“
Die DGP wird das ihrige dazutun, herausragend wissenschaftskompetente, forschungserfahrene und durchsetzungsfähige Bewerber:innen für die Rolle der DFG-Fachkollegiat:in zu motivieren und den Prozess aktiv zu unterstützen.
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)