Onkologische Pflegeforschung

Die Sektion wurde am 30.11.2005. von Pflegewissenschaftler und Pflegepraktiker, die in der onkologischen Pflege tätig sind, gegründet und hat sich stetig weiterentwickelt.

Menschen mit einer onkologischen Erkrankung und deren Familien bzw. in ihrem sozialen Umfeld sind oft mit einem chronischem, unvorhersehbarem Krankheitsverlauf konfrontiert und müssen zum Teil mit nicht zu beherrschenden Einschränkungen leben. Die dauerhafte physische und psychische Belastung ist charakteristisch für alle im Krankheitsprozess Beteiligten. In diesem Zusammenhang steigt die Bedeutung der Erarbeitung von unterstützenden Maßnahmen, die zum Erhalt bzw. der Verbesserung von Lebensqualität der betroffenen Menschen beiträgt. Deshalb beschäftigt sich die Sektion onkologischen Pflegeforschung mit den Phänomenen der onkologisch erkrankten Menschen. Hier werden pflegerische Interventionen für die onkologischen Erkrankungen und für das unmittelbare soziale Umfeld aufgezeigt bzw. erarbeitet.

Die Sektion ist offen für alle, die an einer Mitarbeit interessiert sind.

Ziel der Sektionsarbeit:

Die Entwicklung und Zusammenstellung von evidenzbasierten Pflegekonzepten für betroffenen Menschen in der Onkologie.

Die Sektion leitet dabei drei folgende Aspekte:

  • Praxis- Wissenschaft- Praxis Transfer
  • Bearbeitung von konkreten pflegerischen Handlungsempfehlungen
  • Orientierung an Komplementären Pflegemethoden

Aktueller Arbeitsschwerpunkt:

Die Entwicklung eines evidenzbasierten Pflegekonzeptes für Patienten mit Hautstörungen, bedingt durch eine Target- oder Chemotherapie.

Dabei leiten folgende Fragestellungen:

  1. Welche Hautstörungen/-erscheinungen treten auf?
  2. Welche Interventionen sind zu den jeweiligen Hauterscheinungen/-störungen beschrieben?
  3. Welche Interventionen beugen den jeweiligen Hautstörungen vor, bzw. sind bei therapiebedingten Auftreten erforderlich?

Mitglieder der Sektion

Die Sektion besteht aus Personen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der onkologischen Pflege befassen und ist offen für weitere Interessierte.

Es finden vierteljährliche Treffen statt. Sie werden über den Newsletter der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft bekannt gegeben.

Aktuelle Mitglieder:

  • Sprecherin: Chikhradze Nino
  • Seeling Stefanie
  • Büter Tabea
  • Dauer Bettina
  • Knötgen Gabriele
  • Kröger Birgit
  • Marquard Sara
  • Mecklenburg Marion
  • Pieper, Melanie
  • Ristau Patrik
  • Schallenburger Manuela
  • Schröder Kerstin

Kontakt

Sprecherin: Dr. rer. medic. Nino Chikhradze, wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc), Abteilung  für Allgemeinmedizin, Ruhr-Universität Bochum

nino.chikhradze@uni-wh.de