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Sektion Hochschulische Pflegebildung

Die Sektion „Hochschulische Pflegebildung“ wurde 2017 neu gegründet. Anlass für die Sektionsgründung war die im Pflegeberufereformgesetz vorgesehene Schaffung der hochschulischen Pflegeausbildung als Regelausbildungsweg. In einer Arbeitsgruppe der davon betroffenen Hochschulen mit berufsqualifizierenden Pflegestudiengängen entstand der Wunsch, in einer eigenen Sektion die Erfordernisse und Anforderungen, die aus der gleichzeitigen Anwendung des Gesundheitsrechtes und des Hochschulrechts entstehen, zu identifizieren, zu bearbeiten und gemeinsam umzusetzen. Weitergehendes Ziel der Sektion ist es, die Studienprogramme so weiterzuentwickeln, dass die Kompetenzprofile der Absolventi*nnen bundesdeutscher hochschulischer Pflegeausbildungs-Studiengänge vergleichbar sind und die Mobilität der Studierenden zwischen den Studienstandorten gefördert wird. Aktuell arbeiten 21 Hochschulstandorte mit primärqualifizierenden Studiengängen in der Sektion zusammen.

Ziele und Aufgaben

  • Weiterentwicklung und Ausgestaltung der hochschulischen Pflegebildung
  • Inhaltlich-curriculare Arbeit, bspw. die Mitgestaltung eines Rahmencurriculums für die hochschulische Pflegeausbildung unter Einbezug bestehender pflegewissenschaftlicher und pflegedidaktischer Bezüge (Kerncurriculum Pflegewissenschaft, Fachqualifikationsrahmen Pflege für die hochschulische Bildung); Unterstützung der Fachkommission bei der Ausarbeitung einer Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Hochschulische Pflegeausbildung
  • Qualitätsentwicklung in der beruflich qualifizierenden hochschulischen Pflegebildung
  • Erfassung von Daten/Gewinnen von Erkenntnissen zu spezifischen Anforderungen, Herausforderungen und Bedarfen der beruflich qualifizierenden Studiengänge
  • Beratung hinsichtlich der Handlungs- und Verantwortungsbereiche der Absolventinnen und Absolventen
  • Netzwerkarbeit (Vernetzung, Informationsaustausch, Unterstützung innerhalb der Studiengänge)
  • Interessenvertretung/politische Arbeit/Lobbyarbeit: als diejenigen Akteure, die in den Studiengängen arbeiten, stärker politisch aktiv werden und Gehör finden, sich über die DGP stärker einbringen können, Beratung des Vorstands

Konkrete Arbeitsschritte / methodisches Vorgehen

Den Mitgliedern der Sektion ist eine aktive inhaltliche Arbeit wichtig. Diese wird über folgende Arbeitsweisen gewährleistet:

  • regelmäßige Sektionstreffen 3xjährlich (ein- bis zweitägig, wenn möglich angegliedert an die Mitgliederversammlung / Veranstaltungen der DGP)
  • Verabredung von Arbeitsergebnissen und Diskussion dieser soweit möglich bspw. im Rahmen von Veröffentlichungen bzw. Tagungen
  • enge Kooperation mit den bestehenden (hochschul-) bildungsbezogenen Sektionen der DGP sowie weiteren pflegebildungspolitischen Akteuren wie zum Beispiel dem Deutschen Bildungsrat für Pflegeberufe

Aktives Mitglied der Sektion ist, wer Mitglied der DGP ist und eine aktive Mitarbeit in der Sektion „Hochschulische Pflegebildung“ gewährleisten kann.

Sprecher der Sektion: Prof. Dr. Markus Zimmermann, Hochschule Bielefeld

Stellvertretende Sprecherin: Dr. Sandra Strube-Lahmann, Charité – Universitätsmedizin, Berlin

Arbeitspapiere

Die Sektion hat im November 2024 eine Papier zu Anforderungen an zukünftige Pflegebildungs- und Pflegepolitik in der kommenden Legislaturperiode 2025-2029 mit sieben Forderungen verfasst, dass hier zum Download zur Verfügung steht: Link

Veranstaltungen

Hochschulische Pflegebildung – Standardisierung in der Kompetenz- und Praxisentwicklung

Die Sektion Hochschulische Pflegebildung der Deutsche Gesellschaft Pflegewissenschaft veranstaltet gemeinsam mit der der Forschungsgruppe Geriatrie – AG Pflegeforschung der Charité Universitätsmedizin Berlin den 2. D-A-CH – Austausch. Dieser schließt thematisch aufbauend an den 1. D-A-CH – Austausch an, welcher am 10.3.25 mit großem Erfolg stattgefunden hat.
Die Veranstaltung soll einen erneuten Austausch zwischen Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem Titel „Hochschulische Pflegebildung – Standardisierung in der Kompetenz- und Praxisentwicklung“ ermöglichen.

Folgende Schwerpunktthemen werden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet:

  • Standardisierte Praxisentwicklung und praxiscurriculare Strukturen
  • Standardisierte Lehr- und Lernformate, Simulationsbasierte Lehre
  • Kompetenzentwicklung im Kontext der digitalen und technischen Transformation in der Pflege
  • Aktueller Stand gesetzlicher Struktur- und Rahmenbedingungen – Akademisierung
  • Einmündung akademisierter Pflegefachpersonen in der D-A-CH-Region

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir laden Sie sehr herzlich ein, sich mit einem Beitrag aktiv einzubringen.

Zum Save the Date Flyer

Call for Abstracts

Thematisch aufbauend an den 1. D-A-CH – Austausch am 10.03.2025, sind Sie herzlich eingeladen, den 2. D-A-CH-Austausch aktiv mitzugestalten.
Reichen Sie dazu ein Abstract bis zum 15.12.2025 unter: DACH_2026@charite.de ein.

Zum Call for Abstracts

Die Forschungsgruppe Geriatrie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP), Sektion Hochschulische Pflegeausbildung, veranstaltete gemeinsam den 1. D-A-CH-Austausch. Die Veranstaltung war der 7. Clusterkonferenz des Cluster Zukunft der Pflege vorgeschaltet, und verknüpfte die Themen Kompetenzentwicklung und Digitalisierung im Kontext der hochschulischen Pflegebildung. Dabei stand der Austausch zwischen Akteur:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie darüber hinaus im Fokus.
Unter dem Titel „Ausbildung – Studium – Digitalisierung in der Pflege“ wurde über den aktuellen Überarbeitungsstand des One-Pagers „Pflege braucht Qualität – Maßnahmen zur Förderung der Ausbildung und zum Einsatz akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen“ berichtet.

Die Veranstaltung fand am 10.3.2025 in der Zeit von 14-17:00 Uhr im Forum 3 am Campus Virchow-Klinikum der Charité-Universitätsmedizin statt.

Ziel war es, einen regen Austausch auf Basis folgender Schwerpunkte zu ermöglichen:

  • Berufliche und akademische Pflegeausbildung
  • Kompetenzentwicklung und curriculare Strukturen
  • Digitalisierung, technologische Innovationen und Künstliche Intelligenz als Themen der hochschulischen Pflegeausbildung.

>>> Abstractband des 1. D-A-CH-Austauschs

Kontakt: Sektion Hochschulische Pflegeausbildung

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