Psychiatrische Pflegeforschung

Das zentrale Ziel der Sektion Psychiatrische Pflegeforschung ist die Weiterentwicklung einer pflegewissenschaftlich fundierten psychiatrischen Pflege. Pflegeforschung generiert fundiertes Wissen, um den Herausforderungen in der Pflegepraxis begegnen zu können. Die Weiterentwicklung der psychiatrischen Pflegepraxis benötigt pflegewissenschaftlichen Nachwuchs. Ein wichtiges Ziel der Sektionsarbeit ist die Unterstützung angehender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die Ermöglichung lebenslangen Lernens im Kontext psychiatrischer Pflege.

     

      Verbändedialog Psychiatrische Pflege

       Definition und Grundlage psychiatrischer Pflege

Tagungsankündigungen

Die Mitglieder der Sektion nehmen an nationalen und international Tagungen und Kongressen mit Beiträgen zur Psychiatrischen Pflegeforschung teil, wie am DGPPN Kongress, dem Dreiländerkongress Pflege in der Psychiatrie, dem internationaler Recovery-Kongress REFOCUS, dem Horatio-Kongress of european psychiatric Nursing etc.

Die Mitglieder der Sektion Psychiatrische Pflegeforschung treffen sich regelmäßig, um sich über aktuelle Forschungsthemen und Projekte auszutauschen.

Das nächste Treffen findet am 25. Oktober 2021 um 16.00 Uhr über das Videokonferenzsystem Zoom statt. Die Einwahl geht den Mitgliedern zeitnah zu

PUBLIKATIONEN UND KONGRESSBEITRÄGE

​Verstehen in der psychiatrischen Pflege: Beiträge zu erweiterten pflegewissenschaftlichen Perspektive, Kohlhammer Verlag 2021, ISBN-10: ‎ 3170396889

Herausgeber: Sabine Weißflog/Julia Lademann

Menschen leben, denken und handeln im Alltag. Dabei erleben sie eine gemeinsame Lebenswelt. Das Wesen der psychiatrischen Pflege ist das Verstehen der subjektiven Wirklichkeit eines Menschen, das Erkennen der Motivation für Veränderung und die Unterstützung bei der Neudefinition des Sinns von Identität. Doch was bedeutet „Verstehen“, welche Denk- und Handlungsansätze gibt es für die klinisch-psychiatrische Pflege? Unter dieser Fragestellung werden pflege-, sozial- und geisteswissenschaftlich ausgerichtete Betrachtungsweisen herangezogen. Der Herausgeberband möchte psychiatrischen Pflegefachpersonen fundierte und innovative Perspektiven für mögliche Wege zum Verstehen psychisch erkrankter Menschen aufzeigen

Verbändearbeit

Die Verbände der psychiatrischen Pflege treffen sich jährlich zum „Verbändedialog Psychiatrische Pflege“. 

Forschungsprojekte

​Um die theoretische Basis der psychiatrischen Pflege zu erweitern, ist die Entwicklung und Durchführung von Forschungsvorhaben ein Schwerpunktthema der Sektion.

Kooperierende Einrichtungen

  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • Hochschule München / Munich University of Applied Sciences

Kooperierende Verbände

  • Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen in der Psychiatrie (BFLK)
    www.bflk.de
  • Bundesinitiative Ambulante Psychiatrische Pflege (BAPP)
    www.bapp.info
  • Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP)
    www.dfpp.de
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Mitarbeiter Pflege – und Erziehungsdienst kinder – und jugendpsychiatrischer Kliniken und Abteilungen (BAG)
    www.bag-ped.de
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) – Arbeitskreis Pflege (www.dgsp-ev.de)
  • Referat Psychiatrische Pflege der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Übergeordnete Ziele

DEUTSCHES NETZWERK PFLEGEFORSCHUNG IN DER PSYCHIATRIE: AUSTAUSCH- UND KOORDINATIONSFORUM PFLEGEFORSCHUNG UND -ENTWICKLUNG

Förderung des akademischen Austausches von Studierenden und Promovendinnen/Promovenden der psychiatrischen Pflegeforschung

  • Einrichtung eines Diskussionsforums im digitalen Raum (Zoom Konferenzen), um unter Studierenden die Diskussion und den Austausch über den Stand der psychiatrischen Pflegeforschung national und international zu fördern
  • Es werden spezifisch Bachelor- und Master-Studierende sowie Promovendinnen/Promovenden angesprochen, die sich mit ihren Abschluss- und Qualifizierungsarbeiten beschäftigen, um Fragestellungen der psychiatrischen Pflegeforschung zu vertiefen und eine Vernetzung zu ermöglichen.
  • Es soll den Teilnehmenden durch dieses Diskussionsforum die Möglichkeit gegeben werden ihre (geplanten) Arbeiten vorzustellen und sich über ihre Themen im wissenschaftlichen Diskurs auseinanderzusetzen.

Ansprechperson/Organisation: Ingo Tschinke

1.Treffen am 02.11.2021, 16.00 Uhr online

Journal – Club für Pflegeakademikerinnen/Pflegeakademiker, Studentinnen/Studenten und Promovendinnen/Promovenden

  • Der Journal – Club soll den Diskurs über psychiatrisch-pflegewissenschaftliche Themen fördern
  • In dem Journal – Club können nationale und internationale wissenschaftliche Artikel der psychiatrischen Pflege vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden
  • Teilnehmende müssen sich im Vorfeld anmelden, wenn sie an den Terminen des Journal – Clubs teilnehmen möchten. Sie werden dann spezifisch für den Journal – Club eingeladen. Die Teilnehmenden werden im Vorfeld darum gebeten, die Artikel anzukündigen, die sie diskutieren möchten, um es den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ermöglichen, die zu besprechenden Artikel im Vorfeld zu studieren, um einen Diskurs zu ermöglichen.
  • Ansprechperson/Organisation: Ingo Tschinke
  • Treffen am 22.11.21, 16.00 Uhr online

ZUSAMMENSCHLUSS AKADEMISCH AUSGEBILDETER FACHLEUTE DER PSYCHIATRIEPFLEGE DEUTSCHLAND

  • Unterstützung lebenslangen Lernens: Weiterbildungen „Psychiatrische Pflege“ an Hochschulen, Curriculumentwicklung
  • Online-Fachtag „Psychiatrische Pflegeforschung“

Ansprechpersonen/Organisation: Sabine Weißflog, Markus Witzmann

  • Vernetzung zu Forschungsprojekten
  • Förderung und Unterstützung des pflegewissenschaftlichen Nachwuchses: Forum für Studierende der psychiatrischen Pflegewissenschaft – Austausch über Bachelorthesis, Masterthesis, Dissertation

Ansprechperson/Organisation: Ingo Tschinke

  • Pflegewissenschaftliche Expertise zur Einflussnahme auf berufs-, gesundheits-, und bildungspolitische Entwicklungen im Fachbereich Psychiatrie (Stellungnahmen und Positionspapiere zu ausgewählten Themen)

Ansprechpersonen/Organisation: NN

  • Teilnahme an Kongressen, Publikationen in Fachzeitschriften und Büchern

Ansprechpersonen/Organisation: Sabine Weißflog, NN

  • Mitwirkung bei der Leitlinienentwicklung der AWMF

Ansprechpersonen: Markus Witzmann, Michael Mayer

Kontakt

Sprecherin der Sektion: Prof. Dr. Sabine Weißflog
Kontakt: sektion.psychiatrischepflegeforschung@dg-pflegewissenschaft.de

Kontakt: Sektion Psychiatrische Pflegeforschung

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