Seite wählen

Stellenanzeigen

W3-Professur „Onkologische Pflegepraxis“ (w/m/d) (Frist: 10.09.2026)
 
An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt die folgende Stelle zu besetzen:
 W3-Professur „Onkologische Pflegepraxis“
Es handelt sich um eine für fünf Jahre eingerichtete Stiftungsprofessur im Rahmen des Förderschwerpunktpro-gramms der DKH „Stiftungsprofessuren Onkologische Pflege“ mit anschließender Verstetigung an der Medizini-schen Fakultät Halle. Die Professur wird in Vollzeit ausgeübt.
Es wird eine integrative und engagierte Persönlichkeit gesucht, die das Gebiet der Onkologischen Pflegepraxis in Forschung, Lehre und Krankenversorgung kompetent vertreten kann. Die Ausschreibung richtet sich an durch Pub-likationen und Drittmittel international ausgewiesene Wissenschaftler:innen.
Die am Krukenberg Krebszentrum Halle (KKH) angebundene Professur soll an die bereits bestehenden Forschungs-strukturen der Universitätsmedizin Halle anknüpfen. Sie soll die akademisch-pflegerischen Lehr- und Laufbahnmöglichkeiten am Institut für Gesundheits-, Hebammen- und Pflegewissenschaft, Profilzentrum Gesundheitswissen-schaften (PZG), Landeszentrum für Zell- und Gentherapie (LZG) und der AG Versorgungsforschung | Pflege im Kran-kenhaus und deren Kooperationen stärken und weiterentwickeln. Sie fungiert dabei als Schnittstelle für Translati-onsprozesse zwischen onkologischer Pflegepraxis, Lehre, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung.
 
Im klinischen Bereich ist die Professur mit der pflegerischen Leitungsfunktion des geplanten interdisziplinären Zent-rums für Supportive Therapie am KKH verbunden und soll darin eine pflegerische Arbeitsgruppe für Supportivver-sorgung neu aufbauen. Damit verbunden sind Konzeptualisierung, Umsetzung und Ausbau in der klinischen Tätig-keit und die aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung des KKH zu einem Comprehensive Cancer Centre.
Im Bereich Forschung sollen die pflegerische Supportivversorgung mit Schwerpunkt auf Anforderungen der Präzisi-onsonkologie und neuen Therapieverfahren, Patient:innen-Empowerment, Weiterentwicklung der Rollen onkolo-gischer Pflege im Kontext intersektoraler Versorgungskonzepte und Digitalisierung sowie die Förderung des wis-senschaftlichen Nachwuchses durch Etablierung von Rotationsstellen als Clinical Nurse Scientist im Vordergrund stehen.
In der Lehre, Aus- und Weiterbildung soll die Professur an der Entwicklung und Etablierung eines Masterstudien-gangs mit Spezifikationsmöglichkeit „Advanced Oncological Nursing Practice“ federführend mitwirken und sich da-bei auch mit dem zweiten Förderstandort der DKH Stiftungsprofessuren, der Universitätsmedizin Freiburg, abstim-men. Darüber hinaus erwarten wir in enger Kooperation mit dem Institut für Gesundheits-, Hebammen-, und Pfle-gewissenschaft und der AG Versorgungsforschung / Pflege im Krankenhaus Engagement bei der Einführung und Umsetzung moderner Lehrkonzepte und die Mitarbeit in den Promotionskollegs Gesundheitswissenschaften (inte-griert in InGRA) und Medizin (HaPKoM).
Einstellungsvoraussetzungen sind der Berufsabschluss als Pflegefachperson, berufliche Tätigkeit in der Onkologie, ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Lebenswissenschaften, Promotion, Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen, einschlägige und anhand internationaler Publikationstätigkeit sowie in der Einwer-bung kompetitiver Drittmittel und Durchführung und Koordination drittmittelfinanzierter Projekte ausgewiesene Leistungen in der Forschung, nachgewiesene Erfahrung in der Lehre und der Leitung von Arbeitsgruppen.
Zu den Aufgaben des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin gehören außerdem die weiteren im § 34 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) genannten Aufgaben.
 
Die Aufgaben in der Krankenversorgung werden entsprechend des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 19. November 1999 in einem gesonderten Vertrag (ohne Leitungsfunktion) mit dem Universitätsklinikum Halle (Saale) geregelt.
Die Martin-Luther-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Die Martin-Luther-Universität ist seit 2009 als „familien-gerechte Hochschule“ zertifiziert. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und unterstützt aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen reichen Sie bitte innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige elektronisch über das Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein: https://berufungsportal.uni-halle.de. Für wei-tergehende Informationen zum Prozess wenden Sie sich bitte an berufungen@uk-halle.de. Für inhaltliche Fragen zur Ausschreibung steht Ihnen die Dekanin zur Verfügung (dekanin@medizin.uni-halle.de). Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen an oben genannte E-Mail-Adressen nicht berücksichtigt werden.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen. Bewerbungskosten wer-den von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nicht erstattet.
W1-Juniorprofessur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Klinische Pflege mit Tenure Track nach W2, Universität Trier (w/m/d)

Im Fachbereich I der Universität Trier ist im Fach Pflegewissenschaft zum 01.10.2027 im Beamtenverhältnis auf Zeit folgende Stelle zu besetzen:

W1-Juniorprofessur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Klinische Pflege mit Tenure Track nach W 2 (LBesG) (m/w/d)

Bewerbungsschluss: 01.09.2026

W2 Professur Pflege, insb. digitale Anwendungen in der Pflege (w/m/d), Hochschule Flensburg (Frist: 21.09.2026)

An der Hochschule Flensburg studieren ca. 3.000 Studierende in mehr als 20 Studiengängen im Bachelor- und Masterbereich. Die Hochschule verfügt über eine moderne Raum- und Laborinfrastruktur auf einem großzügig ausgestatteten Campus. Durch die Lage an der Ostsee ist die Fördestadt Flensburg ein attraktiver Wohnort und bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten.

Das Institut für eHealth, Management und Versorgung im Gesundheitswesen (IeMVG) wurde 2013 gegründet. Das Institut ist und war an einer Vielzahl von geförderten Projekten, vor allem in der sogenannten Baltic Sea Region, beteiligt. Innerhalb Deutschlands und vor allem in der Region rund um Flensburg kooperiert das IeMVG unter anderem mit Krankenhäusern und Unikliniken, Unternehmen und Institutionen aus verschiedenen Bereichen der Gesundheitswirtschaft.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Fachbereich Wirtschaft für einen Studiengang in der Pflege folgende Stelle zu besetzen:

W2 Professur Pflege, insb. digitale Anwendungen in der Pflege (d/m/w)

Ihre Aufgaben:
• Durchführung einschlägiger Lehrveranstaltungen einschließlich der Übernahme von Grundlagenveranstaltungen
• Studierendengerechte Entwicklung von Fachcurricula
• Entwicklung und Verantwortung des Bachelorstudiengangs Pflege, insbesondere hinsichtlich der Lehrinhalte und Lehrmethoden
• Kooperation mit Einrichtungen des Gesundheitswesens
• Durchführung von Projekten und Wissens- und Technologietransfer
• Weiterentwicklung des Fachgebietes in Lehre, Forschung und Transfer
• Bereitschaft zur Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung wird erwartet

Ihre Kompetenzen:
• Erforderlich ist der Abschluss eines einschlägigen Hochschulstudiums im Themenfeld Pflege/Gesundheitswissenschaften oder eines fachverwandten Studienganges sowie die einschlägige Promotion
• Einschlägige Erfahrungen in Einrichtungen oder Unternehmen im Gesundheitswesen sowie mit IT-gestützten Verfahren im Gesundheitssektor
• Erfahrungen im Pflegeumfeld
• Pädagogische und didaktische Eignung
• Die Fähigkeit und die Bereitschaft, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache abzuhalten
• Erfahrungen in der Lehre
• Idealerweise Erfahrungen im Projektmanagement
• Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln sind von Vorteil

Ihre Möglichkeiten:
• Im eigenen Arbeitsbereich in Lehre und Forschung eigene Akzente zu setzen sowie einen Studiengang mit aufzubauen und dieses im Verbund mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu tun
• Sich aktiv an Wissens- und Technologietransfer sowie Forschungsaktivitäten und anderen Bereichen der Hochschule zu beteiligen
• Teilnahme an didaktischen Fortbildungsmaßnahmen

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen die Erfüllung der Voraussetzungen des § 61 HSG SH. Danach ist ein zum Zugang für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt berechtigendes abgeschlossenes Hochschulstudium, die pädagogische und didaktische Eignung und besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die gute Qualität der Promotion nachgewiesen wird, erforderlich. Weitere Voraussetzungen sind besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen. Den vollständigen Text des Hochschulgesetzes finden Sie unter http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/.

Die Einstellung erfolgt zunächst für die Dauer von zwei Jahren im Beamtenverhältnis auf Zeit. Bei endgültigem Nachweis der pädagogischen Eignung ist die Übernahme als Professor*in in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorgesehen. Bei entsprechender Leistung ist eine Steigerung der Bezüge durch Leistungszulagen möglich.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Sie werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Hochschule Flensburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlichen Bereich an. Sie bittet deshalb geeignete Frauen, sich zu bewerben, und weist darauf hin, dass Frauen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt werden.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Die Hochschule bietet Beratung, Information und Unterstützung bei der Suche nach einer adäquaten Beschäftigungsmöglichkeit für Ihre Partnerin oder Ihren Partner.

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte, richten Sie bitte bis zum  21.09.2026 an den kommissarischen Präsidenten der Hochschule Flensburg, Herrn Prof. Dr. Niklas Klein, direkt über unser Online-Bewerbungsportal.

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer PDF „Datenschutzinformationen für Stellenbewerberinnen und Stellenbewerber“, die Sie auf der Übersichtsseite der Stellenangebote finden, und unserer Datenschutzerklärung.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Vorsitzende des Berufungsausschusses, Frau Prof. Dr. Britta Blotenberg, per E-Mail unter britta.blotenberg@hs-flensburg.de oder telefonisch unter +49 (0)461 805 1318 zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass nur Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen im weiteren Verfahren berücksichtigt werden können. Die Vollständigkeit bezieht sich auf das Vorliegen des Anschreibens, eines aktuellen Lebenslaufes sowie aller relevanten Arbeits- und Abschlusszeugnisse.

Professur oder Nachwuchsprofessur Pflegepraxis (w/m/d) Hochschule Deggendorf zum WS 2026/27; der BesGr. W1/W2 (Frist: 20.09.2026)

AUFGABENSCHWERPUNKTE

In der Lehre zeigt sich ein Schwerpunkt der Professur auch in der Vermittlung von Performanz, technischer Geschicklichkeit und pflegerischen Fertigkeiten. Dabei gehört simulationsbasiertes Lernen zum methodischen Repertoire. Die Professur beteiligt sich an der Entwicklung forschungsbegründeter pflegerischer Handlungsfelder. Die Professur Pflegepraxis entwickelt aus diesem Verständnis heraus evidenzbasierte Konzepte zu Innovationen für eine in Deutschland neue Versorgungskultur im Gesundheitswesen. Pflege wird dabei als eigenständige First Contact Akteurin gedacht. Als Stelleninhaberin oder Stelleninhaber sind Sie verantwortlich für die Durchführung und Weiterentwicklung von Lehrveranstaltungen in den gesundheitsbezogenen Studiengängen der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften. In der Lehre wird eine enge Verknüpfung von methodisch und wissenschaftlich fundierten Konzepten mit praktischen Anwendungssituationen erwartet. Hierzu gehört die regelmäßige Beteiligung an anwendungsorientierten Lehrformaten, wie z.B. Projektarbeiten, Simulationslernen oder Skillstraining. Neben der Lehre wird Engagement in der Forschung und Weiterentwicklung der Studienangebote bzw. der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften erwartet.

IHR PROFIL

Sie verfügen über eine ausgewiesene Expertise in der direkten pflegerischen Versorgungspraxis, die sich durch die Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einem Fachgebiet, einer Altersgruppe, einem Setting bzw. einer Phase des Versorgungsprozess, einem Versorgungsschwerpunkt oder zu einem Gesundheitsproblem oder -phänomen auszeichnet. Diese Stelle erfordert die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1, § 58 Abs. 1, 2 oder § 64 des Pflegeberufegesetzes. Erfahrungen in Forschungs- bzw. Praxisprojekten zur Weiterentwicklung der interprofessionellen Zusammenarbeit, zur Implementierung pflegerischer Konzepte und Methoden oder sektoren- und berufsgruppenübergreifender Organisation des Versorgungsprozesses runden Ihr Profil ab. Weiterhin wird die Befähigung vorausgesetzt, Lehrveranstaltungen und Prüfungen in deutscher Sprache abzuhalten. Wünschenswert wäre zudem die Bereitschaft, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache anzubieten.

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

W2-Professur:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
  • pädagogische Eignung
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen; der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.

W1-Nachwuchsprofessur (im Praxis-Track oder Promotions-Track):

  • abgeschlossenes Hochschulstudium
  • pädagogische Eignung
  • Weitere Anforderungen für den Praxis-Track: besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Zwischen der Promotion und dem Ende der Ausschreibungsfrist sollen nicht mehr als vier Jahre vergangen sein. Maßgeblich ist das Datum der Promotionsurkunde.
  • Weitere Anforderungen für den Promotions-Track: besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen; der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.
Professur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Advanced Nursing Practice (ANP) (W2) (w/m/d), Hochschule München (Frist: 14.09.2026)
 

Wir suchen Sie:
wissenschaftlich, praxisnah, zukunftsorientiert

Sie sind eine engagierte Person (m/w/d) mit wissenschaftlicher Expertise und Berufspraxis in Advanced Practice Nurse (APN).

Dabei verfügen Sie über Erfahrung in einem oder mehreren der folgenden Gebiete:

  • Advanced Nursing Practice (ANP) in Theorie, Lehre und/oder Anwendungsforschung, insbesondere mit Blick auf die ANP-Kernkompetenzen Evidence-based Nursing, Konsultation, Coaching und Beratung
  • Berufliche Praxiserfahrung als Advanced Practice Nurse (APN) vorzugsweise in der Versorgung von Menschen mit Diabetes Mellitus, chronischen Wunden oder Demenz als zukünftige Felder der erweiterten heilkundlichen Verantwortung gemäß § 15a SGB V (Pflegekompetenzgesetz, PKG – 01/2026) oder für andere komplexe Pflegephänomene in der erweiterten vertieften Pflege

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Pflegewissenschaft bevorzugt auf Masterniveau, vorzugsweise in Advanced Nursing Practice (ANP) oder Advanced Practice Nursing (APN) und die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1, § 58 Abs. 1, 2 oder § 64 des Pflegeberufegesetzes (z.B. Pflegefachmann/-frau/-person, Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in).

Wir erwarten von Ihnen

    • die Bereitschaft und Motivation zur Durchführung von Praxisbegleitungen
    • die Offenheit für den Einsatz von Gesundheitstechnologien und Künstlicher Intelligenz (KI) in Lehre und Praxis
    • die Bereitschaft und Motivation, die erweiterte heilkundliche Verantwortung von Pflegefachpersonen aktiv mitzugestalten; insbesondere durch die Entwicklung berufsgruppenübergreifender Prozesse und Behandlungspfade im interprofessionellen Team
    • Sie begeistern sich für Lehre, Forschung und Transfer, setzen innerhalb dieser Bereiche individuelle Schwerpunkte und bringen dabei Ihre vielfältigen Kompetenzen ein. Sie sind eine Persönlichkeit, die
      • empathisch und offen kommuniziert
      • gerne lösungsorientiert im Team arbeitet
      • ein offenes Mindset besitzt
      • innovationsfreudig agiert
      • bereit ist, an der Organisation und Weiterentwicklung der Studienfakultät mitzuwirken

Die Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften hat sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst diskriminierungsarmer Studien- und Arbeitsort zu werden. Die Professur unterstützt dieses Ziel mit gendersensibler und diskriminierungskritischer Lehre und Forschung.

Für die Professur gilt

 

  • Sie übernehmen gegebenenfalls Lehrveranstaltungen aus verwandten Gebieten, auch in anderen Fakultäten.
  • Sie sind bereit und befähigt Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache anzubieten.
  • Sie bilden sich didaktisch stetig fort und sind motiviert, neue Lehrmethoden, innovative Lehrtechnologien und Onlinelehre einzusetzen.
  • Sie arbeiten aktiv an der Weiterentwicklung des Fachgebiets, an der Internationalisierung der Fakultät und in der Selbstverwaltung der Hochschule mit.
  • Darüber hinaus engagieren Sie sich bei Projekten der angewandten Forschung und im Bereich des Wissens- und Technologietransfers.

Für die Professur brauchen Sie

 

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Pflegewissenschaft bevorzugt auf Masterniveau, vorzugsweise in Advanced Nursing Practice (ANP) oder Advanced Practice Nursing (APN)
  • die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1, § 58 Abs. 1, 2 oder § 64 des Pflegeberufegesetzes (z.B. Pflegefachmann/-frau/-person, Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in)
  • pädagogische Eignung, welche Sie unter anderem durch die Probelehrveranstaltung nachweisen
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die durch eine Promotion oder durch ein Gutachten über promotionsadäquate Leistungen nachgewiesen wird
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen. Der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde

Die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter ist einer unserer zentralen Werte, weshalb wir uns insbesondere in der Wissenschaft mehr Kolleginnen wünschen. Frauen werden daher ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ansonsten erfolgt eine Einstellung im Angestelltenverhältnis. Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Arbeiten Sie an einer zukunftsorientierten Hochschule

 

Sie erwartet ein lebendiges und kreatives Umfeld für Lehre, Forschung und Transfer, das Sie aktiv mitgestalten können. Die Hochschule München unterstützt Sie dabei mit zahlreichen Angeboten (und Projekten). Sie können Ihre Arbeit sehr flexibel gestalten. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten der Kinderbetreuung in Form von Krippen- & Kindergartenplätzen sowie einen Familien-Service an.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 

Bewerben Sie sich gerne über unser Online-Portal bis zum 14.09.2026.

Bei fachlichen Rückfragen zur ausgeschriebenen Professur setzen Sie sich bitte direkt mit dem Vorsitz des Berufungsausschusses, Prof. Dr. Christine Boldt unter christine.boldt@hm.edu , in Verbindung.

Ihre Fragen zum Bewerbungsprozess beantwortet Ihnen gerne die Personalabteilung unter 089 1265-4845 oder berufungen@hm.edu .

Weitere Fragen zu der Förderung der beruflichen Gleichstellung der Geschlechter beantwortet Ihnen gerne unsere Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Elke Wolf, frauenbe@hm.edu.

Weitere Informationen zum Berufsbild der Professorin und zur Bewerbung finden Sie unter www.werdeprofessorin.de

Mitarbeiter Personal- und Organisationsentwicklungsteam (w/m/d), Universitätsklinikum Halle (Saale)
Das Universitätsklinikum Halle (Saale) sucht eine
Mitarbeiter Personal- und Organisationsentwicklungsteam (m/w/d)
Nummer: 210-2022
 

Einrichtung: Pflegeentwicklung und -koordination – Zentraler Dienst 15
Bereich: Pflegeentwicklung/ Organisationsentwicklung

Beschäftigungsart: Vollzeit
Arbeitszeit: 38,5 Stunden pro Woche
Befristung: befristet auf zwei Jahre – eine anschließende Übernahme ist nicht ausgeschlossen
Beginn zum: nächstmöglichen Zeitpunkt
Vergütung: bis zur Entgeltgruppe 11

Pflegepädagoge/Medizinpädagoge (m/w/d), Universitätsklinikum Halle (Saale)
Das Universitätsklinikum Halle (Saale) sucht einen
Pflegepädagogen/Medizinpädagogen (m/w/d)
Nummer: 08-2026

Einrichtung: Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe (AZfG) – Zentraler Dienst 12

Beschäftigungsart: Vollzeit / Teilzeit
Arbeitszeit: 38,5 Stunden pro Woche
Beginn zum: nächstmöglichen Zeitpunkt
Vergütung: bis zur Entgeltgruppe 13

Fachführende Pflegeexpert:innen (w/m/d) Universitätsklinikum Halle (Saale)

Fachführende Pflegeexpert:innen (FPEs) übernehmen am Universitätsklinikum Halle (Saale) eine zentrale Rolle in der pflegefachlichen Führung innerhalb einer Klinik oder eines Departments

Gestalten Sie die Zukunft der Pflege aktiv mit.

Als Fachführende:r Pflegeexpert:in (FPE) erwarten Sie u.a. folgende Aufgaben:

  • Strategische Fachverantwortung auf Basis aktueller Pflegewissenschaft
  • Gestaltung und Implementierung pflegewissenschaftlicher Standards
  • Aktive Mitwirkung an Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekten

 

Hier finden Sie mehr Infos zu fachführenden Pflegeexpter:innen bei der Universitätsmedizin Halle.

Aktuelle Ausschreibungen und die Initiativbewerbung.

Pflegeexpert:innen APN (w/m/d) Universitätsklinikum Halle (Saale)

Pflegeexpert:innen APNs (Advanced Practice Nurses) sind akademisch qualifizierte Pflegefachpersonen mit spezialisiertem Fachwissen und erweiterten Kompetenzen in einem Versorgungsschwerpunkt. Die international etablierte Rolle wird auch am Universitätsklinikum Halle implementiert und ermöglicht die Integration evidenzbasierter Pflegepraxis in die direkte Patient:innenversorgung.

Erweitern Sie unsere Pflegepraxis als Advanced Practice Nurse (APN):

Ihre Aufgaben:

  • Entwicklung und Gestaltung von evidenzbasierten Pflegeprozessen in der direkten Patient:innenversorgung
  • Durchführung von spezialisierter pflegerischer Versorgung durch erweitere Kompetenzen
  • Aktive Mitwirkung an Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekten

Hier finden Sie mehr Infos zu APN bei der Universitätsmedizin Halle.

Aktuelle Ausschreibungen und die Initiativbewerbung.

Pflegefachpersonen mit Bachelor (w/m/d) Universitätsklinikum Halle (Saale)

Sie möchten als akademisierte Pflegefachperson mit Bachelorabschluss bei uns einsteigen? Wir freuen uns auf Sie! Grundsätzlich bieten wir für Ihren Einstieg zwei Wege an: 

Wenn Sie in Ihrem Studium bereits heilkundliche Kompetenzen erworben haben und diese vertiefen möchten, legen wir Ihnen unser Traineeprogramm Evidenzbasierte Pflege (EbP) ans Herz. 

Außerdem können Sie bei uns als Pflegefachperson mit Bachelorabschluss auch ohne heilkundlichen Schwerpunkt einsteigen. 

Hier finden Sie mehr Infos des Universitätsklinikum Halle (Saale).

Aktuelle Ausschreibungen und die Initiativbewerbung.