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Praktikum (Masterarbeit) Pflegewissenschaft, Institut für Gesundheitswissenschaften, Abteilung Pflegewissenschaft, Universitätsklinikum Tübingen
Institut für Gesundheitswissenschaften, Abteilung Pflegewissenschaft, Projekt NoPICS-Kids, Kennz. 6813
Das vom G-BA geförderte Projekt NoPICS-Kids untersucht, wie die Einführung der pABCDEF-Bundles das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS) bei Kindern und ihren Familien verringern kann. Begleitend wird eine Prozessevaluation auf Basis des CFIR-Modells durchgeführt, um Einflussfaktoren der Implementierung systematisch zu analysieren. Die Masterarbeit liefert Einblicke in die Perspektiven von Angehörigen pädiatrischer Intensivpatientinnen und -patienten und analysiert die Implementierung der pABCDEF-Bundles unter Berücksichtigung interprofessioneller Zusammenarbeit. Ziel ist es, praxisrelevante Erkenntnisse zu gewinnen, die eine theoriegeleitete Implementierung in anderen Kliniken erleichtern und evidenzbasierte Empfehlungen ableiten. Die Ergebnisse tragen zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Versorgungsformen in der pädiatrischen Intensivpflege bei.
Die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen ist gemeinsam mit dem Universitätsklinikum und den nicht-klinischen Instituten eine der größten medizinischen Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Wir bieten neben den Studiengängen Medizin und Zahnmedizin ein außergewöhnlich breites Spektrum von innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen. Unsere exzellente Grundlagenforschung mündet in translationale Ansätze, mit denen wir eine zukunftsweisende medizinische Versorgung sichern.
- Inhaltliche Einarbeitung in den Forschungsgegenstand sowie in relevante theoretische Grundlagen
- Qualitative Auswertung bereits erhobener Interviews mit Angehörigen von Patientenkindern
- Anwendung geeigneter qualitativer Analysemethoden und theoriegeleitete Interpretation der Ergebnisse
- Wissenschaftliche Aufbereitung der Ergebnisse
- Laufendes Masterstudium im Bereich Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaften, Versorgungsforschung, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Studiengänge
- Gute Kenntnisse in qualitativen Analysemethoden
- Erfahrung in der qualitativen Auswertung von Interviews oder Umfragen von Vorteil
- Sehr Gute Deutschkenntnisse
- Einblick und Mitarbeit in einem spannenden Projekt zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Versorgungsformen in der pädiatrischen Intensivpflege
- Kompetente Betreuung und Unterstützung während der gesamten Beschäftigungszeit
- Kennenlernen wissenschaftlicher Arbeitsprozesse in der Versorgungsforschung
- Wertschätzende Arbeitsatmosphäre
Mehr Infos finden Sie hier.
Kontakt: Nina Rot (Nina.Rot@med.uni-tuebingen.de)
Juniorprofessur (W1 LBesG) für Pflegedidaktik (m/w/d) mit Tenure Track nach W2, Universität Koblenz (Frist: 15.04.2026)
Die Universität Koblenz ist die jüngste Universität Deutschlands – und hat gleichzeitig eine lange akademische Tradition. Fächer- und einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit sowie kurze Wege auf dem Campus prägen den Universitätsalltag. Als die interdisziplinäre Universität im Norden von Rheinland-Pfalz mit über 9.700 Studierenden leben wir Wissen-Transformation-Innovation in unseren Profilbereichen „Bildung“, „Informatik“, „Kultur und Vermittlung“ sowie „Material und Umwelt“.
Wir stehen für eine zukunftsweisende Lehrkräftebildung für alle Schulformen und gestalten den Transfer in die Gesellschaft und die regionale Wirtschaft. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die weitere Entwicklung mit!
Im Fachbereich 1:Bildungswissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur (W1 LBesG) für Pflegedidaktik (m/w/d) mit Tenure Track nach W2 im Beamtenverhältnis auf Zeit am Institut für Pflegewissenschaft zu besetzen.
Hier finden Sie die deutsche Ausschreibung und die englische Version.
Mehr Informationen erhalten Sie zudem auf der Karriereseite der Universität Koblenz.
PostDoc Researcher Nursing and Health Policy Implementation (f/m/d), Universitätsklinikum Tübingen (Frist: 22.03.2026)
The Department of Clinical Nursing Science and Implementation Research is a newly established department at Tübingen University Hospital and part of the Nursing Science unit within the Institute of Health Sciences. The department positions itself as a bridge between research, teaching, and clinical practice. It plays a key role in the primary qualifying Bachelor’s degree program in Nursing (B.Sc.), which is jointly delivered in cooperation with Esslingen University of Applied Sciences and Tübingen University Hospital.
This postdoctoral position should contribute to advancing nursing policy research by bridging health services research, implementation science, and policy analysis. It should address a key gap in understanding how political governance, communication, and implementation interact to shape the real-world effects of nursing policy reforms across different contexts. Positioned at the intersection of nursing science, health policy and social sciences, the project should allow for thematic and methodological adaptation while fostering a strong, profile-building research agenda. The candidate will be part of an inclusive, interprofessional team.
More informations: https://jobs.medizin.uni-tuebingen.de/Job/7265/x?utm_source=linkedin&utm_medium=stellenportal&utm_campaign=7265_februar
Contact: Prof. Dr. Sabine Valenta (Sabine.Valenta@med.uni-tuebingen.de)
Lehrkraft für besondere Aufgaben (m/w/d) Universität Osnabrück (Frist: 30.03.2026)
Lehrkraft für besondere Aufgaben (m/w/d) (Entgeltgruppe 13 TV-L, 50%), Abteilung Pflegewissenschaft, Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Universität Osnabrück (Frist: 30.03.2026)
Sie sind Pflegewissenschaftler*in mit einem Masterabschluss und engagieren sich gerne in der akademischen Lehre? Sie arbeiten gerne mit jungen Menschen und in einem interdisziplinären Team? Dann bewerben Sie sich bei der Abteilung Pflegewissenschaft der Universität Osnabrück (Prof. Dr. M. Hülsken-Giesler) als „Lehrkraft für besondere Aufgaben“ im Bereich der Lehrer*innenbildung für die Pflege!
Professur oder Nachwuchsprofessur Pflegepraxis (m/w/d) Hochschule Deggendorf zum WS 2026/27; der BesGr. W1/W2 (Frist: 03.05.2026)
AUFGABENSCHWERPUNKTE
In der Lehre zeigt sich ein Schwerpunkt der Professur auch in der Vermittlung von Performanz, technischer Geschicklichkeit und pflegerischen Fertigkeiten. Dabei gehört simulationsbasiertes Lernen zum methodischen Repertoire. Die Professur beteiligt sich an der Entwicklung forschungsbegründeter pflegerischer Handlungsfelder. Die Professur Pflegepraxis entwickelt aus diesem Verständnis heraus evidenzbasierte Konzepte zu Innovationen für eine in Deutschland neue Versorgungskultur im Gesundheitswesen. Pflege wird dabei als eigenständige First Contact Akteurin gedacht. Als Stelleninhaberin oder Stelleninhaber sind Sie verantwortlich für die Durchführung und Weiterentwicklung von Lehrveranstaltungen in den gesundheitsbezogenen Studiengängen der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften. In der Lehre wird eine enge Verknüpfung von methodisch und wissenschaftlich fundierten Konzepten mit praktischen Anwendungssituationen erwartet. Hierzu gehört die regelmäßige Beteiligung an anwendungsorientierten Lehrformaten, wie z.B. Projektarbeiten, Simulationslernen oder Skillstraining. Neben der Lehre wird Engagement in der Forschung und Weiterentwicklung der Studienangebote bzw. der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften erwartet.
IHR PROFIL
Sie verfügen über eine ausgewiesene Expertise in der direkten pflegerischen Versorgungspraxis, die sich durch die Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einem Fachgebiet, einer Altersgruppe, einem Setting bzw. einer Phase des Versorgungsprozess, einem Versorgungsschwerpunkt oder zu einem Gesundheitsproblem oder -phänomen auszeichnet. Diese Stelle erfordert die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1, § 58 Abs. 1, 2 oder § 64 des Pflegeberufegesetzes. Erfahrungen in Forschungs- bzw. Praxisprojekten zur Weiterentwicklung der interprofessionellen Zusammenarbeit, zur Implementierung pflegerischer Konzepte und Methoden oder sektoren- und berufsgruppenübergreifender Organisation des Versorgungsprozesses runden Ihr Profil ab. Weiterhin wird die Befähigung vorausgesetzt, Lehrveranstaltungen und Prüfungen in deutscher Sprache abzuhalten. Wünschenswert wäre zudem die Bereitschaft, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache anzubieten.
ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN
W2-Professur:
- abgeschlossenes Hochschulstudium
- besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
- pädagogische Eignung
- besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen; der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.
W1-Nachwuchsprofessur (im Praxis-Track oder Promotions-Track):
- abgeschlossenes Hochschulstudium
- pädagogische Eignung
- Weitere Anforderungen für den Praxis-Track: besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Zwischen der Promotion und dem Ende der Ausschreibungsfrist sollen nicht mehr als vier Jahre vergangen sein. Maßgeblich ist das Datum der Promotionsurkunde.
- Weitere Anforderungen für den Promotions-Track: besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen; der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.
Mehr Infos: https://th-deg.de/de/Stellenanzeige?id=2418