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Kongresse und Preise

Summer School GENDER-PATH (14.-17.09.2026, Universität Witten/Herdecke)

Vom 14.–17. September 2026 bringt die Summer School GENDER-PATH an der Universität Witten/Herdecke Studierende, Forschende und Praktiker:innen zusammen, um mehr über die Gender Data Gap und ihre Bedeutung für Forschung und Versorgung zu lernen. Im Fokus stehen Digital Health, geschlechtersensible Forschung und innovative Methoden entlang des Datenlebenszyklus. Fachvorträge, interaktive Workshops und ein Hackathon bieten die Gelegenheit, gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln und neue Perspektiven kennenzulernen. Weitere Infos und das Programm finden sich hier: https://tinyurl.com/GENDER-PATH

Die Teilnahme ist für 20 Personen kostenfrei möglich. Reisekosten können übernommen werden. Bis zum 19.07. ist es möglich sich für die Teilnahme hier zu bewerben: https://limesurvey.uni-wh.de/index.php/111614?lang=de

Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (FKZ: 01GN2601).

European Doctoral Conference in Nursing Science (EDCNS) (18./19.09.2026, Maastricht)

The EDCNS organizational team warmly welcome PhD candidates, early-career researchers, and scientists passionate about nursing science and healthcare, to join us for two inspiring days filled with learning, exchange, and meaningful connections.

At EDCNS 2026, it is possible to:

  • Engage with leading voices in nursing science
  • Join inspiring keynotes, workshops, and presentations
  • Connect with peers from across Europe
  • Gain a unique opportunity to grow, network, and contribute to the future of nursing research

Registration is now open: EDCNS 2026 – Home

Save the date and be part of this vibrant community in beautiful Maastricht.

Appended is an overview of the keynotes to provide an impression of the program.

16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (23.-26.09.2026, Freiburg)

Im Grenzland befinden wir uns immer wieder auch in der Palliativen Sorge: Grenzen medizinischer Möglichkeiten, Grenzen persönlicher Belastungen, Grenzen in gesellschaftlichen Debatten.

Was bedeutet es, in und mit diesen Grenzen zu leben? Können und wollen wir Grenzen verändern? Wie können aktuelle Forschungsergebnisse, innovative Versorgungsformen und Änderungen im gesellschaftlichen Werteverständnis Impulse geben, konstruktiv mit Grenzen umzugehen: im Spannungsfeld von Akzeptanz und Überwindung – zum Wohle der Patient:innen und ihrer Zugehörigen – im Einklang mit unseren Bedürfnissen und Grenzen als Begleitende?

Kommen Sie nach Freiburg, tauschen Sie sich über (Berufs-)Grenzen hinweg aus, vernetzen Sie sich mit Anderen und lassen Sie sich in Ihrer und für Ihre Arbeit inspirieren.

Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

Publikationsprojekt Pflegebilder Stille und bewegte Repräsentationen professioneller Pflege (Abstract-Einreichung bis 30.09.2026)

Publikationsprojekt

Pflegebilder- Stille und bewegte Repräsentationen professioneller Pflege

Deadline für Abstracts: 30. September 2026

Feedback: 30. Oktober 2026

Deadline für die fertigen Beiträge: 30. April 2027

 

Wie auch in der Literatur ist professionelle Pflege ein konstanter, seltener auch  zentraler Bereich der Kunstgeschichte: Als Figuren sind professionell Pflegende sowohl in der bildenden Kunst und in filmischen Kunstwerken wie auch in typischen Soap operas zu finden – wie dort auch hier gezeichnet als mitfühlende Heldinnen, pflichtbewusste Schattenfiguren oder projektionsstarke Gegenspieler:innen ärztlicher Autorität. Nachdem wir uns in einer ersten Annäherung an das Thema der Pflege in der Kunst mit der Pflegepoetik befasst haben, wird es in diesem nächsten Schritt um Visualisierungen der Pflege in Fotografie, Malerei und im Film gehen.

Dazu suchen wir Beiträge, die aus wissenschaftlicher Perspektive professionell Pflegende als Individuen oder kollektive Körper in den Fokus nehmen und analysieren, wie sie in den benannten (Kunst)Formen visualisiert werden. Wir interessieren uns für alle Fragestellungen, die offen legen, welche Ideen, normativen Setzungen, Vorstellungen, gesellschaftlichen Hintergründe hinter solchen Visualisierungen liegen und wie die bildhafte Umsetzung jeweils gelingt. Welche Symbole werden verwendet, welche Bildsprache genutzt? Was sagt das über den Entstehungskontext und/oder die anvisierten Adressat:innen aus? Welche Annahmen über Geschlechterverhältnisse kommen zum Ausdruck? Welche Rollenvorstellungen oder -stereotype zeigen sich? Welche Themen werden überhaupt bearbeitet?

Und unter der Annahme von Wechselwirkungen: Welche Auswirkungen  darauf, welches Bild von Pflege die Gesellschaft hat, haben diese Visualisierungen? Wird der Diskurs über professionelle Pflege beeinflusst? Und verändert der sich stetig wandelnde gesellschaftliche Diskurs die bildliche Darstellung von Pflege? Wo spiegeln sich aktuelle zeitgeschichtliche Entwicklungen wider?

Alle wissenschaftlich fundierten Beiträge in deutscher oder englischer Sprache, die sich mit einem oder mehreren dieser analytischen Aspekte befassen, sind willkommen.

Wenn Sie einen Beitrag einreichen möchten, senden Sie bitte bis zum 30. September 2026 ein Abstract (max. 500 Wörter) an Prof. Dr. Sabine Nover (sunover@uni-koblenz.de) oder JProf. Dr. Katharina Fürholzer (fuerholzer@uni-koblenz.de). Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

 

 

CALL FOR ABSTRACTS 2. Fachtagung der Interdisziplinären Fachgesellschaft für Didaktik Gesundheit e.V. 03.- 05.03.2027 (Frist: 1.10.2026)

CALL FOR ABSTRACTS
2.Fachtagung der Interdisziplinären Fachgesellschaft für
Didaktik Gesundheit e.V.
03.-05.03.2027
an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg

Health Professionals in Zeiten von Unsicherheit und Transformation
Didaktische Perspektiven für die Qualifizierung“

Unsicherheit und Transformation prägen die Arbeits und Berufswelten von Health Professionals und
verändern die Anforderungen an ihre Qualifizierung. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen für die
Berufsbildung Gesundheit und ihre Didaktik. Bildungs und Qualifizierungsprozesse sind so zu gestalten, dass
sie den Erwerb professioneller Handlungskompetenz unter Be dingungen von Komplexität, Dynamik und
Ungewissheit fördern. Im Fokus der Tagung stehen daher didaktische Konzepte, innovative Lernsettings und
curriculare Ansätze, die eine zukunftsorientierte Qualifizierung von Health Professionals unterstützen.

Zielsetzungen
•Diskussion und Austausch über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Positionen der berufspädagogischen und didaktischen Forschung im Berufsfeld Gesundheit
• Diskussion didaktischer Ansätze für die theoretische und praktische Ausbildung in den
Gesundheitsfachberufen
• Interprofessionelles Lernen über Berufsgrenzen hinweg
• Vernetzung zwischen den Disziplinen

Mehr Infos finden Sie hier.

2. APN-Kongress des Klinikums Stuttgart (30.10.2026, Stuttgart)

Save the Date

„Interdisziplinär & interprofessionell vernetzt. Gemeinsam handeln.“ am 29. Oktober 2026 von 08:30-16:00 Uhr im Rathaus Stuttgart

Mehr Infos hier.

 

2. Essener Intensivpflegesymposium (14.11.2026, Universitätsklinikum Essen)

Unter dem Leitgedanken „Wissen teilen. Praxis stärken. Versorgung weiterdenken.“ lädt das Universitätsklinikum Essen am 14. November 2026 zum 2. Essener Intensivpflegesymposium ein.

Die kostenfreie Fortbildungsveranstaltung richtet sich an Pflegefachpersonen sowie weitere im Gesundheitswesen Tätige. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen in der Intensivpflege – unter anderem die Versorgung von Patient mit Polytrauma, die Inhalationssedierung bei Kindern, die Angehörigenfreundliche Intensivstation, die Therapie im kardiogenen Schock, die CAR-T-Zelltherapie, die Wach-ECMO als Bridging zur Lungentransplantation sowie das Ernährungsmanagement auf Intensivstationen.

Ergänzt wird das Programm durch praxisorientierte Workshops zu Crutchfield-Extensionen und Ventrikeldrainagen, Wundmanagement, Delirprävention und der Früherkennung von Sepsis. Für die Teilnahme können 6 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

Weitere Informationen, das Programm und die Anmeldung finden Sie unter: https://pflegedienst.uk-essen.de/2-essener-intensivpflegesymposium/

 

Deutscher Pflegetag (12. - 13.11.2026, Berlin)

Das Programm des DPT26 ist online. Bis zum 30. Juni gilt noch das Frühbucherangebot. Einreichungsschluss der Posteraktion ist der 1. Juli 2026.

Informationen zum ermäßigten Nachwuchsticket finden Sie hier.

EbM-Kongress 2027 10.-12.03.2027 in Halle (Saale): Call for Abstracts: Medizin im Alter – was leistet die EbM? (Frist: 15.101.2026)

Vom 10. bis 12. März 2027 findet in Halle (Saale) die 28. Jahrestagung des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin statt. Unter dem Motto „Medizin im Alter. Rationalisierung statt Rationierung – Das leistet die Evidenzbasierte Medizin“ geht es um eine der zentralen Zukunftsfragen des Gesundheitswesens: Wie kann eine gute, d.h. bedürfnisorientierte, gerechte und wissenschaftlich gesicherte Versorgung älterer Menschen gelingen? Ab sofort bis 15. Oktober können Abstracts für den EbM-Kongress 2027 eingereicht werden.

Unsere Gesellschaft wird älter. Was einerseits Errungenschaft ist – bedingt durch soziale Absicherung, Lebensumstände, die Altern ermöglichen, Möglichkeiten der Medizin und Gesundheitsversorgung – lässt die Fragen nach der angemessenen medizinischen und pflegerischen Versorgung im höheren Lebensalter weiter an Bedeutung gewinnen. Multimorbidität, Polypharmazie und komplexe Therapieentscheidungen gehören ebenso zu den Herausforderungen wie die Vermeidung unnötiger Krankenhausaufenthalte, der sinnvolle Einsatz von Früherkennungs- und Präventionsmaßnahmen oder Entscheidungen über Behandlungen am Lebensende.

Dabei geht es nicht darum, notwendige Versorgung aufgrund des Lebensalters vorzuenthalten. Vielmehr stellt sich die Frage, wie vorhandene Ressourcen so eingesetzt werden können, dass sie alten und sehr alten Patientinnen und Patienten tatsächlich nutzen und Über-, Unter- und Fehlversorgung vermieden werden. Evidenzbasierte Medizin kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten: Sie verbindet die bestverfügbare wissenschaftliche Evidenz mit klinischer Expertise sowie den individuellen Zielen, Wertvorstellungen und Präferenzen der Betroffenen.

Der EbM-Kongress 2027 möchte diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Raum für wissenschaftliche, klinische, ethische und gesundheitspolitische Diskussionen schaffen. Welche Evidenz brauchen wir für komplexe Entscheidungen im Alter? Welche Interventionen bringen einen relevanten Nutzen – und welche schaden ohne zu nutzen? Wo fehlen belastbare Daten gerade für ältere und hochaltrige Menschen? Und wie können Autonomie und Fürsorge auch bei zunehmender Vulnerabilität angemessen berücksichtigt werden?
Beiträge sind insbesondere zu folgenden Themenschwerpunkten willkommen:

  • Entscheiden bei komplexen geriatrischen Fragestellungen
  • Polypharmazie im Alter – Less is more?
  • Advance Care Planning – Instrument zur Reduktion von Fehlversorgung?
  • Medizinische Notfallversorgung älterer Menschen: Prävention und Prozessgestaltung
  • Evidenzbasierte Entscheidungen am Lebensende
  • Sterben und Sterbebegleitung: (K)ein Thema für die EbM?
  • Screening im höheren Lebensalter auf dem Prüfstand
  • Wie belastbar ist die Evidenz zur Prävention von Pflegebedürftigkeit?
  • Evidenz für neue Wohn- und Versorgungsformen im Alter
  • Klimawandel und Gesundheit im Alter

Darüber hinaus können Beiträge zu allen anderen Themen, Fragestellungen und Methoden der Evidenzbasierten Medizin eingereicht werden.

Unterschiedliche Formate

Abstracts können für wissenschaftliche Arbeiten eingereicht werden, die als Vortrag oder Poster präsentiert werden können. Darüber hinaus sind Workshops und Symposien willkommen.

Auch Forschungsvorhaben, die sich noch in der Planung oder Bearbeitung befinden und für die noch keine abschließenden Ergebnisse vorliegen, können vorgestellt werden: Im Format „Elevator Pitch“ stehen maximal drei Minuten und optional eine Folie zur Verfügung, um eine Projektidee auf den Punkt zu bringen, Interesse zu wecken und mögliche Kooperationspartnerinnen und -partner zu finden.

Abstracts können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Die angenommenen Abstracts werden bei German Medical Science veröffentlicht.

Einreichungsfrist: bis 15.10.2026

Weitere Informationen zum Kongress, zu den Themenschwerpunkten und zur Abstract-Einreichung: https://www.ebm-kongress.de/