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Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) warnt davor, Krankenhausversorgung, ambulante Pflege, Langzeitpflege und häusliche Versorgung getrennt zu reformieren und zu finanzieren. Versorgung endet nicht an Sektorengrenzen. Wenn ein Bereich spart, trägt oft der nächste die Folgen. Werden Krankenhausaufenthalte verkürzt, müssen ambulante Dienste, Langzeitpflege und An- und Zugehörige die Versorgung übernehmen können.

Das ist heute häufig nicht gesichert. Ambulante Dienste können vielfach keine neuen hilfebedürftigen Menschen aufnehmen. Pflegeheime haben keine freien Plätze oder nicht genug Personal. An- und Zugehörige bleiben allein. Pflegebedürftige werden erneut ins Krankenhaus eingewiesen oder müssen früher in ein Pflegeheim ziehen.

 Versorgung ist eine Kette

 Krankenhäuser, ambulante Pflege, Langzeitpflege, häusliche Krankenpflege, außerklinische Intensivpflege, Rehabilitation sowie An- und Zugehörigenpflege hängen zusammen. Wer an einer Stelle kürzt, verändert die Versorgung an anderer Stelle.

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