Berlin, 8. Juli: Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) warnt vor einer Reformpolitik, die Ausgaben in einzelnen Bereichen begrenzt, ohne die Folgen für die gesamte Versorgung verbindlich zu prüfen.
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Der Deutsche Pflegerat erneuert seine Forderungen:
- keine Reform ohne verbindliche Versorgungsfolgenabschätzung,
- Gesundheits- und Pflegepolitik als zusammenhängende Versorgungskette zu planen und zu steuern,
- Auswirkungen auf Personalbedarf, Versorgungsqualität, Patient:innensicherheit und angrenzende Versorgungsbereiche offenzulegen,
- Belastungs- und Kostenverschiebungen auf Familien, Kommunen und andere Versorgungsbereiche zu verhindern,
- Finanzierung am tatsächlichen Versorgungsbedarf auszurichten, statt an pauschalen Ausgabenbegrenzungen,
- Prävention, Primärversorgung, professionelle Pflege und die Unterstützung pflegender An- und Zugehöriger systematisch zu stärken,
- vermeidbare Krankenhausaufenthalte, Komplikationen, ungeplante Wiederaufnahmen und frühere Aufnahmen in vollstationäre Pflegeeinrichtungen zu verhindern.