17. DGP-Hochschultag an der Universität Koblenz
Pflegewissenschaft und Versorgungsrealität
In pflegewissenschaftlichen Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen werden pflegerelevante Fragestellungen aus unterschiedlichen Versorgungssettings bearbeitet. Dazu gehören Themen aus der Akut- und Langzeitversorgung, der Rehabilitation oder Palliativversorgung, ebenso wie die Untersuchung von Pflegephänomenen, die Evaluation pflegerischer Interventionen hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit, die Entwicklung und Prüfung von Assessmentinstrumenten, die Weiterentwicklung von Leitlinien, von Versorgungskonzepten und einiges mehr.
Mit den Qualifizierungsarbeiten steht ein umfangreicher Wissensfundus zur Verfügung, um der Fachöffentlichkeit vorgestellt und diskutiert zu werden. Im Austausch mit Kolleg:innen kann so ein Beitrag zur Wissenszirkulation zu wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Versorgungspraxisgeleistet werden und damit zur Weiterentwicklung der evidenzbasierten Pflege in Deutschland und darüber hinaus beitragen.
Der DGP-Hochschultag bietet bereits zum 17. Mal ein Forum, in dem dieser Dialog insbesondere für Studierende und Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen weiter voran getrieben wird. Im Mittelpunkt stehen studentische Arbeiten und Projekte, die sich mit aktuellen Herausforderungen, Entwicklungen und Fragestellungen in unterschiedlichen pflegerischen Versorgungssettings auseinandersetzen. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven aus Studium, Forschung und Praxis zusammengeführt.
Studierende und Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen sind eingeladen, ihre Arbeiten in Form eines Vortrags oder Pecha Kucha, eines wissenschaftlichen Posters oder als Symposium zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
Die Tagung bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich zu vernetzen, sich fachlich auszutauschen und Impulse für die eigene Qualifizierung und berufliche Weiterentwicklung zu gewinnen.
Der 17. DGP-Hochschultag wird am 20. November 2026 gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft und dem Institut für Pflegewissenschaft der Universität Koblenz durchgeführt.
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