BIS – Beratung, Information, Schulung

Die Sektion BIS – Beratung, Information, Schulung wurde 2007 gegründet.

Rahmendaten der Sektion

  • bisher 30 Sektionstreffen
  • 3 ganztägige Treffen pro Jahr
  • die Sektion hat derzeit 16 Mitglieder

Hintergrund der Sektionsbildung

  • Wachsende Bedeutung pflegebezogener Information, Schulung und Beratung vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und Veränderungen im Krankheitsspektrum
  • Bisheriges „Schattendasein“ edukativer Aktivitäten in Deutschland

Ziele der Sektionsarbeit

  • Förderung und Entwicklung edukativer Aktivitäten in der Pflege
  • Förderung des wissenschaftlichen Diskurses und der wissenschaftlichen Bearbeitung von edukativen Anteilen in der Pflege

(Bisherige) Arbeitsschwerpunkte

  • Analyse der Begrifflichkeiten Information, Schulung und Beratung
  • Handlungsfelder der klienten- und familienbezogenen Information, Schulung, Beratung
  • Neue Beratungsfelder im SGB XI (Pflegeberatung und Pflegestützpunkte nach § 7a und § 92c)
  • Analyse der Verankerung edukativer Aktivitäten in der Pflegeausbildung und Analyse der Darstellung edukativer Aktivitäten in Lehrbüchern (Ziel: gemeinsamer Artikel dazu)
  • Konzepterarbeitung zur „Kollegialen Beratung in der Pflege“
  • Beschäftigung mit dem Beratungskonzept Lösungsorientierte Beratung (G. G. Bamberger)
  • Analyse von geeignetem Bildmaterial auf Postern, in Handzetteln und Broschüren
  • Analyse von Patientenedukationsfilmen
  • Sichtung von Onlineberatung im Pflegekontext
  • Führen von Kurzgesprächen in der Pflege

Arbeitsergebnisse / Publikationen

Update zur Patientenedukation- Wie informieren, schulen und beraten Pflegende 2017 in Deutschland?

Die Publikation „Beraten, Informieren und Schulen- Ausgewählte Beiträge der Sektionsarbeit“ zeigt einige Schwerpunkte der Sektionsarbeit BIS innerhalb der DGP auf. Die Sektion trifft sich seit 2007 dreimal jährlich und besteht aus 15 Mitgliedern. In der fast 10jährigen Zusammenarbeit wurden verschiedene Themen bearbeitet; vier ausgewählte Schwerpunkte werden nun in der vorliegenden Publikation vertieft: Nadine Sunder und Tanja Segmüller stellen in ihrem Beitrag „Pflegebezogene Patientenedukation in Deutschland“ die wichtigsten Entwicklungen des Feldes aus den vergangenen 25 Jahren vor. Kerstin Dengler beschreibt die Entwicklung einer Angehörigenschulung in der neurologischen Frührehabilitation. Der Beitrag zeigt, welche Entwicklungen sich vollziehen können, wenn eine „Advanced Practice Nurse“ vor Ort arbeitet und welche besondere Qualität die Pflege dort auszeichnen kann. Beurteilungskriterien für den Einsatz von Informationsfilmen in der pflegebezogenen Patientenedukation – diesem Thema widmet sich der Text von Martin Schieron. Filme im Gesundheitsbereich gibt es vieltausendfach und das Medium nimmt an Bedeutung zu. Filme bieten Vorteile gegenüber anderen Formen, sie können Gespräche ergänzen oder vorbereiten. Christa Büker und Nadine Sunder widmen sich in ihrem Beitrag der „Patientenedukation per Mouseclick“. Online-Beratungen nehmen zu, auch im Pflegefeld in Deutschland – dies sollte in der Patientenedukation berücksichtigt und möglichst auch gestaltet werden.

Die Publikation kann über die Geschäftsstelle der DGP zu einem Kostenbeitrag von 7,50€ (incl. MWSt + Porto) bezogen werden.

Beraten, Informieren und Schulen in der Pflege - Rückblick auf 20 Jahre Entwicklung

Buchbesprechung

Segmüller, T. (Hrsg): Beraten, Informieren und Schulen in der Pflege- Rückblick auf 20 Jahre Entwicklung. Mabuse. Frankfurt. 2015. ISBN: 978-3-86321-291-9

Auf 250 Seiten versammelt dieses Buch wesentliche Elemente der „sprechenden Pflege“, beigetragen haben zahlreiche AutorInnen. Es geht um vielerlei Gesprächsansätze und Beispiele, um den Aufbau einer pflegebezogenen Patienten-und Familienedukation im deutschsprachigen Raum. Thematisiert wird ein weites Spektrum der Interaktionsarbeit, einschließlich geeigneter theoretischer Grundlagen. Im Mittelpunkt stehen Fallbeispiele von Ratsuchenden, diese Beispiele können sehr gut von Lehrenden in Unterrichtsveranstaltungen genutzt werden. Daneben beschreiben Pflegende ihren Praxisalltag in Beratungssituationen, z.B. in Patienten-Informationszentren. Das Buch ist eine Fundgrube für alle Professionellen, die an Patienten-Pflege-Kommunikation interessiert sind.

Am Rande findet sich eine Zusammenstellung der Arbeiten von Prof.Dr. Angelika Zegelin, deren zentrales Thema die Verbreitung einer sprechenden Pflege ist.

Leitfaden zur "Kollegialen Beratung"

 

Als Ergebnis einer Tagung zum Thema – Kollegiale Beratung in der Pflege – wurde von den Organisatorinnen ein Leitfaden zur Kollegialen Beratung verfasst.

Zu der Veranstaltung wurde auch ein Tagungsbericht veröffentlicht.

Mitglieder der Sektion

Prof. Dr. Sandra Bachmann, Prof. Dr. Christa Büker, Annika Dangendorf, Kerstin Dengler, Dr. Anke Höhne, Prof. Dr. Elke Hotze, Romana Eva Jurkowitsch, Andreas Kocks, Dorothee Lebeda, Martin Schieron, Dr. Tanja Segmüller, Prof. Dr. Beate Stiller, Nadine Sunder, Susanne Vollmer, Uwe Westhues, Prof. Dr. Angelika Zegelin

Sprecherin der Sektion ist seit 01.01.2016 Dr. Tanja Segmüller, Pflegewissenschaftlerin (MScN, BScN), Krankenschwester

Kontakt

Dr. Tanja Segmüller

Pflegewissenschaftlerin (MScN, BScN), Krankenschwester

 

 

 

Hochschule für Gesundheit
University of Applied Sciences

Department of Community Health

Gesundheitscampus 6 – 8
Etage 3/Raum B-3329
44801 Bochum

Tel: 0234/ 77727-717
Fax: 0234 / 77727-926

E-Mail: tanja.segmueller@hs-gesundheit.de oder Sektion.BIS@dg-pflegewissenschaft.de

Kontakt: Sektion BIS - Beratung, Information, Schulung

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