Leitlinienarbeit der DGP

Die Arbeit der Leitlinienbeauftragten DGP besteht aus der Koordination von Leitlinien, aus der Bearbeitung von eingehenden Anfragen zur Mitarbeit an Leitlinien, aus der Akquise von Delegierten sowie der eigenen aktiven Mitarbeit an Leitlinien. Ein jährlicher Workshop wird für die Delegierten angeboten.

Leitlinienbeauftragte der DGP sind JProf. Dr. Erika Sirsch, Dr. Daniela Holle mit Unterstützung von Katharina Steinhauer.

JPROF. DR. ERIKA SIRSCH

Dr. rer. medic. Daniela Holle

Dr. rer. medic. Daniela Holle

Daniela Holle, Dr. rer medic, Pflegewissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Witten; Dozententätigkeit an verschiedenen Hochschulen zu Forschungsmethoden und Versorgungsforschung. Promoviert am Department für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/ Herdecke. Doktorandin der „European Summer School for Doctoral Studies” der European Academy of Nursing Science (EANS); Master und Bachelor of Nursing Science an der Universität Witten/ Herdecke.

Beteiligt an der Entwicklung von unterschiedlichen Leitlinien unter dem Dach der AWMF; Expertin in der Arbeitsgruppe zur Aktualisierung und Entwicklung des Expertenstandards “Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ (DNQP); Mitarbeit an der Entwicklung des Qualitätsniveaus II „Orale Nahrungs- und Flüssigkeitsversorgung von Menschen in Einrichtungen der Pflege und Betreuung“ (BUKO-QS). Berufliche Pflegetätigkeit im Krankenhaus, in der Kurzzeitpflege und der ambulanten Versorgung. Krankenpflegeausbildung im St. Martinus Hospital, Olpe.

Katharina Steinhauer

Katharina Steinhauer

Katharina Steinhauer ist als studentische Hilfskraft in der Leitlinienkoordination der DGP tätig. Sie ist Gesundheits- und Krankenpflegerin auf einer kardiologischen Station, nach dem Studium (Bachelor of Science in Pflege) in Frankfurt/Main studiert sie aktuell im Master Pflegewissenschaft an der Philosophisch-theologischen Hochschule Vallendar.

Nachfolgend sind die aktuellen Leitlinien unter Mitarbeit der DGP aufgelistet unter Angabe der Federführenden Fachgesellschaft, derDelegierten, des Status und einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung.

Auflistung aller Leitlinien unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft

Nationale Versorgungsleitlinien
Nationale Versorgungsleitlinie COPD
Nationale Versorgungsleitlinie chronische Herzinsuffizienz
Nationale Versorgungsleitlinie Diabetes mellitus Typ II

S3 Leitlinien
Behandlung akuter, perioperativer und posttraumatischer Schmerzen
Sectio caesarea
Vaginale Geburt am Termin
Pflegende Angehörige bei Erwachsenen
Frühe rheumatoide Arthritis
Fibromyalgiesyndrom: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms (2. Aktualisierung)
Methamphetaminbezogene Störungen
Verhinderung von Zwang: Prävention und Therapie aggressiven Verhaltens bei Erwachsenen
Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung (Teil 1&2)
Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken PAVK, Diabetes mellitus, CVI
Schlaganfall
Diagnostik und Therapie und Nachsorge der Keimzelltumoren des Hodens
Indikation beim künstlichen Hüftgelenkersatz
Intravasale Volumentherapie beim Erwachsenen (1. Aktualisierung)
Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom
Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Oropharynxkarzinoms
Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen
Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Multiplen Myeloms
Behandlungsleitlinie für schädlichen Medikamentenkonsum und Medikamentenabhängigkeit
Substanzbezogene Störungen Alkohol und Tabak
Parkinson-Syndrome
Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe

S2 Leitlinien
S2k Leitlinie Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Alter
S2k Leitlinie Akute infektiöse Gastroenteritis im Kindesalter
S2k Leitlinie Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen
S2k Leitlinie Betreuung von gesunden reifen Neugeborenen in der Geburtsklinik
S2e Leitlinie Ergebniserhebung in der Erstbehandlung neu erworbener Querschnittslähmung

andere

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Akutversorgung

S3 Leitlinie Indikation beim künstlichen Hüftgelenkersatz

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik

Delegierte: Dr. Daniela Holle (Witten), Sandra Schwenner (Münster)

Status: in Vorbereitung

Inhalt: Ziel der Leitlinie ist die Festlegung expliziter Indikationskriterien für das Deutsche Gesundheitssystem bzgl. des Gelenkersatzes bei Coxarthrose. Der Entscheidungsprozess wird sich stets individuell und selten gleichbleibend gestalten. Im Sinne einer evidenzbasierten Indikationsstellung zum Wohle des Patienten, ist es jedoch unumgänglich, dass jeder Operateur von den gleichen Kriterien (Haupt- und Nebenkriterien) unter Beachtung verbindlich festgelegter Kontraindikationen und Risikofaktoren ausgeht. Der pflegerische Fokus (Pflegewissenschaftliche) liegt bei den Indikationskriterien Schmerz, Mobilität, Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens und Verbesserung der Lebensqualität und Reduktion der Abhängigkeit von Dritten(Pflege u.a.). Die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen Gesetzgeber, Kommunen, Wohlfahrtseinrichtungen, Wirtschaft und Bürger vor neue Aufgaben. Der immer größer werdende Anteil älterer Menschen führt dazu, dass die Mobilität für diese gewährleistet werden muss. Das Gesundheitswesen, insbesondere die Altenpflege, muss sich auf die zunehmende Zahl pflegebedürftiger Menschen einstellen; bei sinkender Zahl von Arbeitnehmern, die in der Pflege tätig sind muss für die Pflege gesorgt werden. Die Leitlinie ist noch in Arbeit.

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S2e Leitlinie Ergebniserhebung in der Erstbehandlung nach neu erworbener Querschnittlähmung

Federführende Gesellschaft: Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V.

Delegierte: Regina Sauer (Zürich/CH)

Status: geplante Fertigstellung 31.07.2019

Inhalt: Die S2 Leitlinie „Ergebniserhebung in der Erstbehandlung nach neu erworbener Querschnittlähmung“ ist auf der Homepage der AWMF veröffentlicht.  Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der unterschiedlich ausgeprägten Formen einer Querschnittlähmung sind evidenzbasierte Erhebungen der Ergebnisse einer Erstbehandlung und Rehabilitation nach Eintritt einer Querschnittlähmung der erste Schritt auf dem Weg zu einem interdisziplinären Behandlungsprogrammen. Die Leitlinie zeigt somit Empfehlungen für klinische Untersuchungen und Assessments für die Beschreibung der Veränderungen auf bio-psycho-sozialer Ebene und in der Funktionsfähigkeit von Menschen mit einer Querschnittlähmung auf. Bei der Auswahl der Assessments und Outcome-Measures orientieren sich die Empfehlungen an der Funktionsfähigkeit des Patienten in Anlehnung an die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (WHO, 2008).

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S2k Leitlinie Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.(DGGG), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V.(DGPPN) Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Delegierte: Prof.Dr. Katja Makoswky (Bielefeld)

Status: geplante Fertigstellung 31.12.2019

Inhalt: Die S2k-Leitlinie: „Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen“ ist auf der Homepage der AWMF veröffentlicht. Mit der Leitlinie wird das Ziel verfolgt, strukturierte Empfehlungen zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit von Menschen mit Demenz bei Entscheidungen über medizinische Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise sollen Autonomie und Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten gewahrt bleiben. Auf Seiten des Versorgungssystems soll die Leitlinie dazu beitragen, eine hohe ethische Qualität der Entscheidung sowie die Rechtmäßigkeit sicherzustellen. Die Empfehlungen berücksichtigen sowohl die Eigenschaften der Patientin oder des Patienten als auch die Gestaltung der Handlungskontexte, in denen Entscheidungen über medizinische Maßnahmen getroffen werden. Die Leitlinie richtet sich neben ärztlichem und pflegerischem Fachpersonal auch an Betreuerinnen und Betreuer sowie an all die Personen, die an der Entscheidungsfindung beteiligt sind.

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S3 Leitlinie Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) e.V

Delegierte: JProf. Dr. Erika Sirsch (Vallendar), Ass. Prof. Dr. Nadja Nestler (Salzburg)

Status: publiziert, in Überarbeitung

Inhalt: Zur Aktualisierung der S3 Leitlinie „Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen“ wurden bisher Aktualisierungen der Literatursuche vorgenommen und erste Empfehlungen konsentiert.

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S3 Leitlinie Intravasale Volumentherapie beim Erwachsenen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)

Delegierte: Ass- Prof. Dr. Irmela Gnass (Salzburg)

Status: in Revision

Inhalt: Die S3-Leitlinie „Intravasale Volumentherapie beim Erwachsenen“ mit Stand 31.07.2014 ist auf der Homepage der AWMF veröffentlicht. Das Ziel der Leitlinie ist die Verbesserung der Versorgungsqualität bei der Volumentherapie von stationär behandelten, peri-interventionellen oder kritisch kranken erwachsenen Patienten. Die Revision der Leitlinie wird federführend von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und umgesetzt wird, hat Mitte 2017 begonnen. Der Fokus der 1. Revision wird die Schlüsselfragen, respektive -themen: Diagnose des Flüssigkeits- und Volumenmangels, Wahl der Infusionslösung, Behandlungsendpunkte für die Steuerung der Flüssigkeits- und Volumentherapie, patientenrelevanter Nutzen der Flüssigkeits- und Volumentherapie erfolgen und diese entlang der aktuellen Evidence belegen.

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Langzeitversorgung

Nationale Versorungsleitlinie COPD

Federführende Gesellschaft: NVL-Programm, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

Status: in Revision

Delegierte: Christiane Freitag (Münster)

Inhalt: Die bestehende Nationale Versorgungsleitlinie COPD  wird zurzeit überarbeitet und soll voraussichtlich 2019 veröffentlicht werden. Ziel der Leitlinie ist die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit COPD in Deutschland durch verbesserte Koordination der verschiedenen Sektoren und Fachdisziplinen. Schwerpunkte der Leitlinie sind die Lebensqualität u.a. die Reduktion des zukünftigen Krankheitsrisikos, die krankheitsspezifische Mortalität und die Morbidität. Adressaten der Leitlinie sind Ärzte sowie Angehörige nichtärztlicher Berufsgruppen, die an der Versorgung der Betroffenen beteiligt sind.

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Nationale Versorgungsleitlinie Diabetes mellitus Typ II

Federführende Gesellschaft: NVL-Programm, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

Delegierte: Prof. Dr. Susanne Grundke (Saarbrücken)

Status: in Überarbeitung

Inhalt: in Bearbeitung

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Nationale Versorgungsleitlinie Chronische Herzinsuffizienz

Federführende Gesellschaft: NVL-Programm, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

Delegierte: Nina Kolbe (MScN, Witten)

Status: gültig bis 30.08.2022

Inhalt: Die Leitlinie wurde im Programm für Nationale Versorgungs-Leitlinien mit den Trägern Bundesärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) entwickelt. Die pflegerische Perspektive, die für die Beratung,  Anleitung und gezielte Interventionen bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz unverzichtbar ist, wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) vertreten.

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S3 Leitlinie Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken PAVK, Diabetes mellitus, CVI

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V.

Delegierte: Prof.Dr. Sascha Köpke (Lübeck)

Status: im Prozess

Inhalt: Zur Aktualisierung der S3 Leitlinie wurden bisher Aktualisierungen der Literatursuche vorgenommen. Eine für Juli 2017 geplante erste Konsensuskonferenz wurde auf Grund der Vielzahl neuer Studien abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) ist vor allem an der Entwicklungen von Empfehlungen zum Assessment sowie zur Rolle Pflegender beteiligt.

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S2k Leitlinie Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Alter

Federführende Gesellschaft: Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)

Delegierte: Prof.Dr. Susanne Grundke

Status: geplante Fertigstellung 31.08.2018

Inhalt: in Bearbeitung

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S3 Leitlinie Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe

Federführende Gesellschaft: Deutsche Schmerzgesellschaft

Delegierte: Ass- Prof. Dr. Irmela Gnass (Salzburg)

Status: gültig bis 10.07.2022

Inhalt: Die S3 Leitlinie „Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe“ ist auf der Homepage der AWMF veröffentlicht. Ziel der Leitlinie ist es, für das Screening, das Assessment und zur Verlaufserfassung von Schmerz bei älteren Menschen Evidenz basiertes Regelwissen zur Verfügung zu stellen. Das umfasst sowohl das Schmerzassessment bei auskunftsfähigen Personen in der stationären Altenhilfe, als auch bei Menschen mit Einschränkungen in der verbalen Auskunftsfähigkeit, z. B. bei kognitiven Beeinträchtigungen. Das Schmerzassessment wird im pflegerischen als auch explizit in einem multiprofessionellen Kontext beschrieben. Dieser Ansatz wurde gewählt, um Regelwissen zur Reduktion von Schnittstellenproblematiken verfügbar zu machen und die multiprofessionelle Ausgestaltung des Assessment zu unterstützen.

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S3 Leitlinie Fibromyalgiesyndrom: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie (2. Aktualisierung)

Federführende Gesellschaft: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

Delegierte: Prof.Dr. Kirsten Kopke (Hamburg), Dipl.Päd. Gerlinde Strunk-Richter (Vallendar)

Status: gültig bis März 2022

Inhalt: Die zweite Aktualisierung dieser Leitlinie soll Hilfen für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Fibromyalgiesyndrom geben. Unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft werden alle Anwendergruppen in der Versorgung von Menschen mit Fibromyalgiesyndrom adressiert. Da die Versorgung auch pflegerisch hoch relevant ist, war die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) durch die Entsendung zweier Delegierter vertreten.

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S3 Leitlinie Frühe rheumatoide Arthritis, Management

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Delegierte: Prof. Dr. Gabriele Bartoszek (Dresden)

Status: in Revision

Inhalt: in Bearbeitung

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S3 Leitlinie Parkinson-Syndrom, idiopathisch

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Delegierte: Dr. Tobias Mai (Frankfurt/Main)

Status: gültig bis 31.12.2020

Inhalt: Das Ziel der Leitlinie ist die Optimierung der klinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom hinsichtlich Diagnostik, medikamentöser und operativer Behandlung.

Pflege nimmt in diesem Versorgungskontext eine zentrale Position ein; die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) hat sich daher an der Entwicklung der Leitlinie beteiligt. Dabei standen u. a. die Aufgaben der spezialisierten Parkinson Nurse im Fokus.

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pädiatrische Versorgung und Geburtshilfe

S2k Leitlinie Akute infektiöse Gastroenteritis im Kindesalter

Federführende Gesellschaft: Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)

Delegierte: Verena Backendorf (Mainz)

Status: geplante Fertigstellung am 31.08. 2018

Inhalt: Diese Leitlinie soll Entscheidungen der Prävention, Diagnostik, Hygiene und Therapie akuter infektiöser Gastroenteritiden im Kindesalter unterstützen. Unter Federführung der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung wird diese Leitlinie erstellt, die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) ist an dieser Erstellung beteiligt.

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S3 Leitlinie Sectio caesarea

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

Delegierte: JProf.Dr. Erika Sirsch (Vallendar)

Status: geplante Fertigstellung 31.12. 2018

Inhalt: Die S3 Leitlinie „Die Sectio caesarea“ wird unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe multidisziplinär entwickelt. Zwar sind in erster Linie Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen adressiert; da die betroffenen PatientInnen aber auch der pflegerischen Unterstützung bedürfen, beteiligt sich die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft an der Entwicklung.  Ziel der Leitlinie ist es, die Evaluation evidenzbasierter Indikationen, sowie die präoperative Aufklärung und das operative Management der Sectio caesarea zu beschreiben. Dazu sind die Literatursuche und die Literaturanalyse abgeschlossen, die Leitlinie soll Ende des Jahres 2018 veröffentlicht werden.

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S3 Leitlinie Vaginale Geburt am Termin

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.v.

Delegierte: JProf. Dr. Erika Sirsch (Vallendar)

Status: geplante Fertigstellung 31.12. 2018

Inhalt: Die S3 Leitlinie „Die vaginale Geburt am Termin“ wird federführend die die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe multidisziplinär entwickelt. Auch wenn in erster Linie Ärztinnen und Ärzte, sowie Hebammen adressiert sind, bedürfen die Frauen dennoch auch pflegerischer Unterstützung. Daher ist die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft an dieser Entwicklung beteiligt. Das Ziel der Leitlinie ist es, die Evidenz  von Interventionen bei der Geburt am Termin aufzuzeigen, dazu ist eine umfassende Literatursuche und Analyse erfolgt. Die Fertigstellung der Leitlinie ist zum Ende des Jahres 2018 erwartet.

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S2k Leitlinie Betreuung von gesunden reifen Neugeborenen in der Geburtsklinik

Federführende Gesellschaft: Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin (GNPI)

Delegierte: Anne Schmitt (MScN, Saarbrücken)

Status: in Vorbereitung

Inhalt: Die S2k Leitlinie „Betreuung von gesunden reifen Neugeborenen in der Geburtsklinik“ ist seit dem 13.09.2012 auf der Homepage der AWMF veröffentlicht (AWMF-Register Nr. 024/012) und befindet sich derzeit in der Überarbeitung. Ziel der Leitlinie ist es, für die postnatale Betreuung des gesunden Neugeborenen in der Geburtsklinik Evidenz-basiertes Regelwissen zur Verfügung zu stellen. Für das Kapitel „Erstversorgung (direkt) nach der Geburt“ können Überarbeitungen und Aktualisierungen anhand neuerer Publikationen aus pflegerischer und medizinischer Sicht angeboten werden, wie zum Beispiel Empfehlungen zum „Ersten Bad“, Nutzens des Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Kind und die Begleitung der Eltern. Für das Kapitel „Betreuung des Neugeborenen auf der Wochenstation“ können neuere Empfehlungen zu Körperpflege und Hautgesundheit und Entwicklungsförderung des Neugeborenen und Säuglings dargelegt werden. Im Sinne eines multiprofessionellen Ansatzes werden Evidenz-basierte Handlungs- und Beratungsoptionen für Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen auf Entbindungsstationen, innerklinisch und außerklinisch arbeitenden Hebammen sowie im Krankenhaus tätige und niedergelassene Gynäkologinnen angeboten.

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häusliche Versorgung

DEGAM-Leitlinie Pflegende Angehörige bei Erwachsenen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin

Delegierte: Dr. Daniela Holle (Witten)

Status: im Prozess

Inhalt: Die S3 –DEGAM-Leitlinie Nr. 6 „Pflegende Angehörige bei Erwachsenen“ wird derzeit aktualisiert. Das zentrale Ziel der Leitlinie ist, den primär versorgenden Ärzten zu ermöglichen, bei der Begleitung Pflegender Angehöriger eine Integrations- und Koordinationsfunktion einzunehmen. Dies umfasst mitunter eine frühzeitige Erkennung von Pflegenden Angehörigen und ihren potentiellen Gesundheitsrisiken sowie das Angebot einer präventiven Beratung. Der Hausarzt sollte nicht-hausärztliche Unterstützungsangebote und deren Wirksamkeit kennen und geeignete Angebote an den Pflegenden Angehörigen vermitteln. Die Vermittlung von pflegerischen Unterstützungsangeboten und die damit einhergehende enge Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Pflegenden spielen hierbei eine zentrale Rolle. Durch die multiprofessionelle Entwicklung der Leitlinie können Schnittstellenproblematiken überwunden und eine optimale Überleitung zwischen unterschiedlichen Akteuren im ambulanten Sektor gelingen.

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S3 Leitlinie Schlaganfall

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM)

Delegierte: Prof.Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky (Stuttgart), Regina Rosenberg (MScN, Hagen)

Status: Aktualisierung

Inhalt: Die S3 Leitline der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin DEGAM befasst sich mit der hausärztlichen Versorgung von Schlaganfallpatienten. Ziel der Überarbeitung der abgelaufenen Leitlinie ist das Update, um aktuelles Wissen über alle Versorgungsphasen bereitzustellen. Das umfasst die Betreuung von Risikopatienten ebenso wie die Akutversorgung und Krankenhauseinweisung sowie das Management der Patienten mit Schlaganfall nach der Entlassung. Die Leitlinienkommission ist multiprofessionell zusammengesetzt, pflegewissenschaftliche Expertise wird durch die DGP und den Deutschen Pflegerat in die Leitlinienarbeit eingebracht. In der Akutphase (prähospital) liegt von seiten der DGP der Fokus auf der Berücksichtigung psychosozialer Bedürfnisse der Akutversorgung. Weiterhin wird angeregt, auch den Informationsbedarf von Risikopatienten in Bezug auf die Optimierung der Prähospitalphase in die Leitlinie mit einzubinden. Die Postakutphase ist gekennzeichnet durch eine multiprofessionelle und –disziplinäre Versorgung und die Notwendigkeit einer kooperativen Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen. Die Koordination erfolgt häufig allein durch den Hausarzt, jedoch sind auch andere Kooperationsmodelle denkbar, bei denen der Pflege eine wichtige Rolle zukommen kann. Im Rahmen der Aktualisierung wird die Studienlage dazu systematisch recherchiert. Damit können möglicherweise Empfehlungen gegeben werden, wie Schnittstellen- und Kommunikationsproblemen, die Patienten nach Schlaganfall und ihre Angehörigen gerade in der nachstationären Phase erleben, begegnet werden kann.

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Palliativversorgung

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Deutscher Hospiz- undPalliativverband, Bundesärztekammer

Delegierte: JProf.Dr. Erika Sirsch (Vallendar), Margit Haas (Trier)

Status: veröffentlicht

Inhalt: Die Charta wurde im Jahr 2010 veröffentlicht und seitdem vielfach rezipiert und gezeichnet. In der Charta werden fünf Leitsätze formuliert, die die Aufgaben Zielsetzungen und Handlungsbedarfe bei der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen fokussieren. Deren Betretung soll auch bei fortschreitender Erkrankung möglichst optimal ausgestaltet werden, dabei soll die Charta unterstützen. Die Unterlagen zur Charta können online kostenfrei bezogen werden.

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S3 Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung I & II

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

Delegierte: Prof.Dr. Margit Haas (Trier), Axel Doll (Köln)

Status: gültig bis April 2020

Inhalt: Diese Leitlinie gehört zum Leitlinienprogramm Onkologie und hat im ersten Teil das Ziel die bestmögliche Behandlung und Begleitung erwachsener Patienten und Patientinnen zu unterstützen. Pflege nimmt in diesem Versorgungskontext eine zentrale Position ein; die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) hat sich daher an der Entwicklung der Leitlinie beteiligt. Dazu wurden von 2012-2015 wurde bereits zu den Themen Schmerz, Atemnot, Sterbephase, Depression, Obstipation, Versorgungstrukturen und Kommunikation Empfehlungen entwickelt.

S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung Teil II

Zurzeit wird im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGPall) der zweite Teil der S3 Leitlinie Palliativmedizin erarbeitet. Von 2012-2015 wurde bereits ein erster Teil zu den Themen Schmerz, Atemnot, Sterbephase, Depression, Obstipation, Versorgungstrukturen und Kommunikation entwickelt.

Der zweite Teil der Leitlinie adressiert die Themen: Übelkeit und Erbrechen (nicht tumortherapiebedingt), Maligne Intestinale Obstruktion, Schlafstörungen, Fatigue, Angst und malignom-assoziierte Wunde. Darüber hinaus werden Schlüsselempfehlungen zum Phänomen Todeswunsch entwickelt und der partizipative und interprofessionelle Prozess der Therapiezieländerung erarbeitet.

Durch die aktive Teilnahme der Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) an der Entwicklung der Leitlinie konnte gewährleistet werden, dass zu allen Symptomen und Pflegediagnosen die pflegepraktischen und teilweise pflegewissenschaftlich basierten Erkenntnisse und Interventionen in die Leitlinie eingearbeitet werden.

Link zur Leitlinie Teil I

Link zur Leitlinie Teil II

 

Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen

S2k Leitlinie Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.(DGGG), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V.(DGPPN) Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Delegierte: Prof.Dr. Katja Makoswky (Bielefeld)

Status: geplante Fertigstellung 31.12.2019

Inhalt: Die S2k-Leitlinie: „Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen“ ist auf der Homepage der AWMF veröffentlicht. Mit der Leitlinie wird das Ziel verfolgt, strukturierte Empfehlungen zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit von Menschen mit Demenz bei Entscheidungen über medizinische Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise sollen Autonomie und Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten gewahrt bleiben. Auf Seiten des Versorgungssystems soll die Leitlinie dazu beitragen, eine hohe ethische Qualität der Entscheidung sowie die Rechtmäßigkeit sicherzustellen. Die Empfehlungen berücksichtigen sowohl die Eigenschaften der Patientin oder des Patienten als auch die Gestaltung der Handlungskontexte, in denen Entscheidungen über medizinische Maßnahmen getroffen werden. Die Leitlinie richtet sich neben ärztlichem und pflegerischem Fachpersonal auch an Betreuerinnen und Betreuer sowie an all die Personen, die an der Entscheidungsfindung beteiligt sind.

Link zur Leitlinie

S3 Leitlinie Verhinderung von Zwang: Prävention und Therapie aggressiven Verhaltens bei Erwachsenen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)

Delegierte: Prof. Dr. M. Witzmann (München), Herr M. Mayer (Kaufbeuren)

Status: geplante Fertigstellung 30.06.2018

Inhalt: Die S3-Leitlinie „Verhinderung von Zwang: Prävention und Therapie aggressiven Verhaltens bei Erwachsenen“ ist ein Update vorliegender S2-Leitlinie „Therapeutische Maßnahmen bei aggressivem Verhalten in der Psychiatrie und Psychotherapie“. Sie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) bei der AWMF angemeldet (Registernummer 038 – 022). Das Ziel der Leitlinie ist eine Reduktion von Zwangsmaßnahmen und Zwangsunterbringungen in der Psychiatrie. Dazu sollen evidenzbasierte Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie von aggressivem Verhalten im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung formuliert werden. Die Leitlinie informiert auch über ethische und rechtliche Aspekte des Themas Zwang in der Psychiatrie. Aus Sicht der Pflege sind vor allem die Möglichkeiten zur Prävention, u.a. mit Instrumenten zur Vorhersage aggressiven Verhaltens, von Bedeutung. Zudem sind die Evidenz von Schulungen für Mitarbeitern in Deeskalationstechniken und Hinweise für eine menschenwürdige Gestaltung freiheitsentziehender Maßnahmen beschrieben.

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S3 Behandlungsleitlinie für schädlichen Medikamentenkonsum und Medikamentenabhängigkeit

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Delegierte: Prof.Dr. Susanne Grundke (Saarbrücken), Andreas Kutschke (Krefeld)

Status: in Bearbeitung

Inhalt: in Bearbeitung

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Methamphetamin-bezogene Störungen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht)

Delegierte: Prof.Dr. Sabine Weißflog (Frankfurt/Main)

Status: gültig bis 21.11.2020

Inhalt:  Diese Leitlinie wurde unter Federführung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Bundesärztekammer (BÄK), der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) entwickelt. Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) e. V., vertreten durch die Sektion Psychiatrische Pflegeforschung, kommentierte die Konsultationsfassung der S3-Leitlinie. Die Kommentare sind im Methodenreport im Anhang 4. aufgeführt.

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S3 Leitlinie Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht)

Delegierte: JProf.Dr. Erika Sirsch (Vallendar)

Status: gültig bis 30.07.2019

Inhalt: Die Zielgruppe dieser Leitlinie sind alle erwachsenen Raucherinnen und Raucher. Kinder, Jugendliche,  schwangere Frauen, ältere Menschen und Menschen mit somatischen oder psychischen Erkrankungen werden in ergänzenden Empfehlungen adressiert. Die Leitlinie bildet eine systematisch entwickelte Entscheidungsgrundlage für Anwenderinnen und Anwender im Gesundheitssystem. Pflegende gehören in diesem Zusammenhang als z. B. bei Beratungen im Gesundheitssystem zur involvierten  Berufsgruppe. Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) war an der Kommentierung und Konsentierung der Leitlinienempfehlungen beteiligt.

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S3 Leitlinie Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht)

Delegierte: JProf.Dr. Erika Sirsch (Vallendar)

Status: gültig bis 30.07.2019

Inhalt: Mit dieser Leitlinie soll die Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, die „(…) Versorgung von Menschen mit schädlichem, riskantem und abhängigen Alkoholgebrauch auszuweiten, die Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern und letztlich Leben zu retten (…)“. Da Pflegende in diesem Zusammenhang in die Versorgung involviert sind, hat sich die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) zur Beteiligung an der Kommentierung und Konsentierung dieser Leitlinie entschieden.

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Versorgung von Menschen mit onkologischen Erkrankungen

S3 Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung I & II

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

Delegierte: Prof.Dr. Margit Haas (Trier), Axel Doll (Köln)

Status: gültig bis April 2020

Inhalt: Diese Leitlinie gehört zum Leitlinienprogramm Onkologie und hat im ersten Teil das Ziel die bestmögliche Behandlung und Begleitung erwachsener Patienten und Patientinnen zu unterstützen. Pflege nimmt in diesem Versorgungskontext eine zentrale Position ein; die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) hat sich daher an der Entwicklung der Leitlinie beteiligt. Dazu wurden von 2012-2015 wurde bereits zu den Themen Schmerz, Atemnot, Sterbephase, Depression, Obstipation, Versorgungstrukturen und Kommunikation Empfehlungen entwickelt.

S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung Teil II

Zurzeit wird im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGPall) der zweite Teil der S3 Leitlinie Palliativmedizin erarbeitet. Von 2012-2015 wurde bereits ein erster Teil zu den Themen Schmerz, Atemnot, Sterbephase, Depression, Obstipation, Versorgungstrukturen und Kommunikation entwickelt.

Der zweite Teil der Leitlinie adressiert die Themen: Übelkeit und Erbrechen (nicht tumortherapiebedingt), Maligne Intestinale Obstruktion, Schlafstörungen, Fatigue, Angst und malignom-assoziierte Wunde. Darüber hinaus werden Schlüsselempfehlungen zum Phänomen Todeswunsch entwickelt und der partizipative und interprofessionelle Prozess der Therapiezieländerung erarbeitet.

Durch die aktive Teilnahme der Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) an der Entwicklung der Leitlinie konnte gewährleistet werden, dass zu allen Symptomen und Pflegediagnosen die pflegepraktischen und teilweise pflegewissenschaftlich basierten Erkenntnisse und Interventionen in die Leitlinie eingearbeitet werden.

Link zur Leitlinie Teil I

Link zur Leitlinie Teil II

S3 Leitlinie Diagnostik und Therapie von Keimzelltumoren des Hodens

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Urologie

Delegierte: Heinrich Recken (Essen)

Status: geplante Fertigstellung im Dezember 2018

Inhalt: in Bearbeitung

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S3 Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG), Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO)

Delegierte: Dr. Regina Wiedemann (Witten)

Status: wird aktualisiert

Inhalt: Die Leitlinie wird gefördert im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie und wird derzeit aktualisiert;  wobei die Vorgängerversion aus dem Jahr 2014 maximal fünf Jahre noch bis ins Jahr 2019 gültig ist. Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP) war bei der Entwicklung der ersten Leitlinie noch nicht vertreten, erst bei dieser Aktualisierung. Ziel der Leitlinie ist es, die Versorgung von Patientinnen mit Zervixkarzinom durch die Optimierung der Diagnosekette und der Stadien gerechten Therapie bei Ersterkrankung, Rezidiv und/ oder Metastasierung zu verbessern.  Da die pflegerische Versorgung dabei  zentral ist beteiligt sich die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP) an der Akutalisierung.

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S3 Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Oropharynxkarzinoms

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie

Delegierte: Kristina Lippach, MHBA (München)

Status: im Anmeldeverfahren

Inhalt: Die Initiative zur Entwicklung einer S3 Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Oropharynxkarzinoms befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren durch die AWMF. Neben Umwelteinflüssen und genetischen Dispositionen spielen vor allem Lebensgewohnheiten bei der Entwicklung von Kopf-Hals-Tumoren eine wesentliche Rolle. Tabakkonsum und Alkoholabusus, aber auch schlechte Mundhygiene sind Faktoren, die bei der pflegerischen Versorgung von Erkrankten eine wesentliche Rolle spielen. Diese Patientinnen und Patienten und in erheblichem Maße auch deren Angehörige erfahren Einschnitte in ihre Lebensqualität, weil wesentliche Aspekte des täglichen Miteinanders, wie das Sprechen und die Nahrungsaufnahme therapiebedingt eingeschränkt sind. Nur durch einen multiprofessionellen Therapieansatz können Patientinnen und Patienten optimal begleitet werden. Neben der pflegerischen Versorgung in der Therapiephase und der Erhebung von symptombezogenen Assessments im Verlauf, sind es vor allen edukative Aspekte, die einen Schwerpunkt der pflegerischen Arbeit bilden.

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S3 Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen

Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Krebsgesellschaft

Delegierte: Prof.Dr. Stefanie Seeling (Osnabrück), Manuela Schallenburger (Düsseldorf)

Status: geplante Fertigstellung im November 2020

Inhalt: Die S3 Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen“ ist auf der Homepage der AWMF veröffentlicht. PatientInnen erfahren durch das Nutzen von komplementärer und alternativer Medizin (KAM) eine Autonomie, die unterstützt werden sollte. Eine neutrale, auf wissenschaftliche Daten basierende Aufklärung über Nutzen und Risiken ist dennoch notwendig. Die von den PatientInnen in Deutschland aktuell genutzten und ihnen angebotenen Methoden, Verfahren und Substanzen zur komplementären und alternativen Medizin, sollen daher in der Leitlinie nach EBM Kriterien bewertet werden. Beratung und Behandlung von KAM findet häufig durch nichtärztliche medizinische Professionen statt, zudem sind onkologische Behandlungsteams häufig multiprofessionell organisiert. Die S3 Leitlinie soll für alle Berufsgruppen, darunter die Pflegeprofession, die Möglichkeit bieten Patientenfragen evidenzbasiert zu beantworten. Gerade da sich hier ein auszubauendes Handlungsfeld im Pflegeprozess eröffnet, welche durch Pflegefachpersonen mit akademischen Grad realisiert werden kann.

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S3 Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Multiplen Myeloms

Federführende Gesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Cochrane Cancer Center Universitätsklinik Köln

Delegierte: Heinrich Recken (Essen)

Status: geplante Fertigstellung 31.12.2020

Inhalt: in Bearbeitung

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Kontakt: LL-Koordination

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