Hochschulische Pflegeausbildung

Die Sektion „Hochschulische Pflegeausbildung“ wurde 2017 neu gegründet. Anlass für die Sektionsgründung war die im Pflegeberufereformgesetz vorgesehene Schaffung der Hochschulischen Pflegeausbildung als Regelausbildungsweg. In einer Arbeitsgruppe der davon betroffenen Hochschulen mit berufsqualifizierenden Pflegestudiengängen entstand der Wunsch, in einer eigenen Sektion die Erfordernisse und Anforderungen, die aus der gleichzeitigen Anwendung des Gesundheitsrechtes und des Hochschulrechts entstehen, zu identifizieren, zu bearbeiten und gemeinsam umzusetzen. Weitergehendes Ziel der Sektion ist es, die Studienprogramme so weiterzuentwickeln, dass die Kompetenzprofile der Absolventi*nnen bundesdeutscher hochschulischer Pflegeausbildungs-Studiengänge vergleichbar sind und die Mobilität der Studierenden zwischen den Studienstandorten gefördert wird. Aktuell arbeiten 14 Hochschulstandorte mit primärqualifizierenden Studiengängen in der Sektion zusammen.

Zielen und Aufgaben

  • Weiterentwicklung und Ausgestaltung der hochschulischen Pflegeausbildung
  • Inhaltlich-curriculare Arbeit, bspw. die Mitgestaltung eines Rahmencurriculums für die hochschulische Pflegeausbildung unter Einbezug bestehender pflegewissenschaftlicher und pflegedidaktischer Bezüge (Kerncurriculum Pflegewissenschaft, Fachqualifikationsrahmen Pflege für die hochschulische Bildung); Unterstützung der Fachkommission bei der Ausarbeitung einer Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Hochschulische Pflegeausbildung
  • Qualitätsentwicklung in der beruflich qualifizierenden hochschulischen Pflegebildung
  • Erfassung von Daten/Gewinnen von Erkenntnissen zu spezifischen Anforderungen, Herausforderungen und Bedarfen der beruflich qualifizierenden Studiengänge
  • Beratung hinsichtlich der Handlungs- und Verantwortungsbereiche der Absolventinnen und Absolventen
  • Netzwerkarbeit (Vernetzung, Informationsaustausch, Unterstützung innerhalb der Studiengänge)
  • Interessenvertretung/politische Arbeit/Lobbyarbeit: als diejenigen Akteure, die in den Studiengängen arbeiten, stärker politisch aktiv werden und Gehör finden, sich über die DGP stärker einbringen können, Beratung des Vorstands

Konkrete Arbeitsschritte / methodisches Vorgehen

Den Mitgliedern der Sektion ist eine aktive inhaltliche Arbeit wichtig. Diese wird über folgende Arbeitsweisen gewährleistet:

  • regelmäßige Sektionstreffen 3xjährlich (ein- bis zweitägig, wenn möglich angegliedert an die Mitgliederversammlung / Veranstaltungen der DGP)
  • Verabredung von Arbeitsergebnissen und Diskussion dieser soweit möglich bspw. im Rahmen von Veröffentlichungen bzw. Tagungen
  • enge Kooperation mit den bestehenden (hochschul-) bildungsbezogenen Sektionen der DGP sowie weiteren pflegebildungspolitischen Akteuren wie zum Beispiel dem Deutschen Bildungsrat für Pflegeberufe

Aktives Mitglied der Sektion ist, wer Mitglied der DGP ist und eine aktive Mitarbeit in der Sektion „Hochschulische Pflegeausbildung“ gewährleisten kann.

Sprecher der Sektion: Prof. Dr. Klaus Müller, Frankfurt University of Applied Science

Stellvertretende Sprecherin: Prof. Dr. Cornelia Heinze, Ev. Hochschule Berlin

Kontakt: Sektion Hochschulische Pflegeausbildung

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