Onkologische Pflegeforschung

Die Sektion wurde am 30.11.2005 gegründet und hat aktuell ca.10 aktive Mitglieder. Es sind Pflegewissenschaftler und Pflegepraktiker, die in der onkologischen Pflege tätig sind. Allen gemeinsam ist, einen Arbeits-, Forschungs- oder Promotionsschwerpunkt in der onkologischen oder palliativen Pflege, zu haben. Eine Voraussetzung der Mitarbeit ist Mitglied in der DP-Pflegewissenschaft zu sein und Interesse an der onkologischen Pflegeforschung/ Pflegepraxis zu haben. Diese Verteilung von Praktikern und Pflegewissenschaftlern hat sich als sehr konstruktiv bemerkbar gemacht und daraus ergeben sich auch die Ziele der Sektion. Es geht darum eine Vernetzung zwischen Pflegewissenschaft und Pflegepraxis auf wissenschaftlichem Niveau zu ermöglichen. Seit dem 19.02.2013 ist die Sektion mit der Entwicklung eines pflegewissenschaftlich gestützten Pflegekonzeptes für Patienten in der Onkologie beschäftigt. Ein Einstieg ist jederzeit möglich und auch Interessierte sind herzlich willkommen.

Ziele der Sektionsarbeit

Das Ziel der Sektion ist die Entwicklung von evidenzbasierten Pflegekonzepten für Patienten in der Onkologie.

Dabei leiten folgende Aspekte die Sektion:

  • multi-Symptom Erleben und ganzheitliche Betrachtung der Betroffenen
  • Praxis- Wissenschaft- Praxis Transfer
  • Bearbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen
  • Orientierung an Komplementären Pflegemethoden
  • Evidenzbasierung
  • Forschungsperspektiven, Fokus: pflegerische Interventionen, aufzeigen
  • Onkologische Pflege in unterschiedlichen Settings analysieren und realisieren
  • Fördern der Transparenz der Pflegediagnostik

Aktueller Arbeitsschwerpunkt

Der aktuelle Arbeitsschwerpunkt ist die Entwicklung eines evidenzbasierten Pflegekonzeptes für Patienten mit Hautstörungen, bedingt durch eine Target- oder Chemotherapie.

Dabei leiten folgende Fragestellungen:

1. Welche Hautstörungen/-erscheinungen treten auf?

2. Welche Interventionen sind zu den jeweiligen Hauterscheinungen/-störungen beschrieben?

3. Effektprüfung der Interventionen, z.B. Leinsamen, etc.

4. Welche Interventionen beugen den jeweiligen Hautstörungen vor, bzw. sind bei therapiebedingten Auftreten erforderlich ?

Mitglieder der Sektion

Die Sektion besteht bislang aus Personen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Thematik befasst haben und ist offen für weitere Interessierte. Geplant sind vierteljährliche Treffen, die über den newsletter der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft bekannt gegeben werden.

Kontakt

Die Sektion trifft sich mehrmals im Jahr.

Sprecherin: Prof. Dr. Stefanie Seeling, HS Osnabrück, Campus Lingen
E-Mail: s.seeling@hs-osnabrueck.de

Kontakt: Onkologische Pflegeforschung